38 Millionen für den Umweltschutz

3.000 Landwirte erhalten vom Freistaat Sachsen für die Teilnahme am Agrarumweltprogramm insgesamt 38 Millionen Euro.+++

Mit einer „dauerhaft konservierenden Bodenbearbeitung“ auf rund 250.000 Hektar und mit „bodenschonenden Produktionsverfahren des Ackerfutterbaus“ ca.18.000 Hektar tragen sächsische Landwirte maßgeblich zur Vermeidung von Bodenerosion bei. Mit der „Ansaat von Zwischenfrüchten“ (32 009 Hektar), der „Ansaat von Untersaaten“ (316 Hektar) und mit der „Anlage von Grünstreifen auf Ackerland“ (895 Hektar) vermindern die landwirtschaftlichen Betriebe die Verschmutzung von Grundwasser und helfen so bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie. Auf 30 565 Hektar führten die Landwirte eine extensive Weide- und Wiesenbewirtschaftung durch. 5 437 Hektar Ackerland haben sie in Grünland umgewandelt.

Geförderte Naturschutzmaßnahmen tragen zur Erhöhung der Biodiversität und somit zur Umsetzung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie bei. Im Jahr 2012 bewirtschafteten die Betriebe 4 222 Hektar Ackerland und 26 363 Hektar Grünland naturschutzgerecht.

Die Fördermaßnahmen werden durch die EU mit bis zu 90 Prozent im Rahmen des sächsischen Entwicklungsplans für den Ländlichen Raum kofinanziert.