3D-Dresden nun noch detaillierter

Das dritte aktualisierte 3D-Stadtmodell Dresden für Google Earth gibt es nun im Internet. Neben integrierten 3D-Filmen zum Beispiel zum “Dresden Marathon 2010“ gibt es auch Verlinkungen zum YouTube-Kanal Dresdens. +++

155 neue Präsentationsmodelle und 25 000 neue Modelle in der zweithöchsten Genauigkeitsstufe bietet das dritte aktualisierte 3D-Stadtmodell von Dresden für Google Earth.

Es kann ab sofort unter www.dresden.de/3d aufgerufen werden.

Neu integriert sind außerdem Anwendungen aus dem 3D-Stadtmodell und 3D-Filme, die einen kleinen Einblick in die Arbeit mit und die Verwendung von 3D-Daten in der Stadtverwaltung geben.
So enthält beispielsweise der Layer „3D-Stadtmodell: Anwendungen“ mit aktuellen Bauvorhaben und möglichen Bebauungsvarianten im Ostragehege und im 26er Ring drei ausgewählte Projekte aus den Bereichen der Stadtplanung sowie der Wirtschaftsförderung.
Weiterhin beinhalten die Points of Interest unter 3D-Visualisierungen Verlinkungen auf den YouTube-Kanal der Landeshauptstadt.  

Interessierte können sich fünf 3D-Filme unter anderem zum „Dresden-Marathon 2010“ und zur  „Waldschlösschenbrücke – Einschwimmen des Brückenbogens“ ansehen. Ebenso sind wieder „Points of Interest“ zu den verschiedenen Themen wie Sehenswürdigkeiten, Kunst & Kultur, Übernachtungsmöglichkeiten und ein Luftbild der Innenstadt aus der Frühjahrsbefliegung des letzten Jahres zu finden.

Wie in der Vergangenheit enthält das Stadtmodell einen flächendeckenden 3D-Gebäudebestand, in welchem die Gebäude je nach Modellierungsfortschritt in verschiedenen Detaillierungsstufen (Level of Detail: Abk. LOD) zu sehen sind.
Es gibt drei solcher Ausbaustufen: Das LOD1, in der Fachsprache auch Klötzchenmodell genannt, wird automatisch aus Geschossanzahl und -höhe berechnet und stellt die niedrigste Detaillierungsstufe mit der geringsten Genauigkeit dar. Das LOD2 (Klötzchen mit Haupt- und einfachen Nebendachformen) wird dagegen in einem halbautomatischen Prozess aus den Höhen einer Laserscannerbefliegung abgeleitet und kommt der Realität sehr nahe. Die dritte und genauste Form der Gebäudemodellierung wird als LOD3 oder auch Präsentationsmodell bezeichnet und verkörpert eine nahezu realitätsgetreue Nachbildung des Originals, da die Gebäude- sowie Dachgeometrie exakt ausgeformt und die Fassaden mit Fotos versehen sind.

Bei Google Earth sind ab sofort 96 400 Klötzchenmodelle, 38 000 Klötzchen mit Haupt- und einfachen Nebendachformen und 295 Präsentationsmodelle (zumeist städtische Leitbauten) zu sehen. 66 Universitätsgebäude im TU-Campus, 18 Gebäude im Entwicklungsgebiet Ostragehege und 70 Wohn- und Geschäftsbauten nördlich des Großen Gartens haben die TU Dresden und die STESAD GmbH als Präsentationsmodelle bereitgestellt, die restlichen Präsentationsmodelle entstanden in Dienst- und Eigenleistung.

Seit Juli 2007 präsentierte sich die Landeshauptstadt Dresden der weltweiten Öffentlichkeit in 3D und publiziert ihre verwaltungsweit einheitlichen sowie zentral geführten dreidimensionalen Kommunaldaten wie viele andere Städte auch in Google Earth. Zwischenzeitlich wurden im Dezember 2007 und im Juli 2009 aktualisierte 3D-Daten der sächsischen Metropole in dieser gern genutzten Visualisierungsplattform veröffentlicht. Anhand steigender Zugriffszahlen aus aller Welt ist zu erkennen, dass das Interesse an den virtuellen Daten weiterhin ungebrochen ist.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!