Leipzig verdient über 4 Millionen Euro durch Parksünder

Leipzig – Mit 4,6 Millionen Euro kann Leipzig im Vergleich zu anderen großen Städten die meisten Einnahmen durch Strafzettel verbuchen. 

Knöllchen sind in sächsischen Kommunen weiterhin eine konstante und verlässliche Einnahmequelle. Es konnte sogar ein Anstieg der Einnahmen aus Verwarnungen und Bußgeldbescheiden verzeichnet werden. Mit 4,6 Millionen war Leipzig dabei der Bestverdiener bis Ende November 2016. Die Stadt Dresden nahm rund 3,2 Millionen Euro durch Strafzettel ein.

Rund 300.000 Euro mehr als im Vergleich zum Vorjahr flossen in Leipzigs Kassen dank Parkverstöße und fehlender Umweltplaketten. Die Stadtverwaltung betonte in diesem Zusammenhang allerdings, dass es weniger um Geldeinnahmen ginge als darum, die Verkehrsteilnehmer zur Beachtung der Gesetze zu motivieren. Dies sei vor allem im Hinblick auf die Verkehrssicherheit wichtig.

Durch die, von der Stadt bewirtschafteten Stellplätze wurden im Jahr 2016 mehr als 2,5 Millionen Euro eingenommen. Dies schließt private Stellflächen, wie zum Beispiel Parkhäuser von Einkaufszentren, aus.