4. Tag des Friedhofs am Sonntag in Dresden: „Gemeinsam statt einsam!“

Die Organisatoren haben ein buntes, kostenfreies Programm zusammengestellt. 17 Dresdner Friedhöfe laden zu Führungen, Konzerten und vielem mehr am Sonntag, 20. September ein. +++

„Gemeinsam statt einsam!“ lautet das bundesweite Motto in diesem Jahr. 17 der insgesamt 58 Dresdner Friedhöfe beteiligen sich. „Die Veranstalter vermitteln vor Ort die Themen- und Erlebniswelt rund um den Friedhof. Die Besucher können die Friedhöfe in verschiedenen Facetten kennenlernen und mit Experten ins Gespräch zu kommen“, versprechen Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft und Pfarrer Thomas Markert, stellvertretender Superintendent des Kirchenbezirks Dresden Nord.

Die Organisatoren haben ein buntes, kostenfreies Programm zusammengestellt. So gibt es eine Krematoriumsführung, Gesprächsrunden mit Asylsuchenden über ihre Arbeit auf dem geschlossenen Äußeren Matthäusfriedhof und ein amüsant-bizarres Projekt mit dem Literaturtheater Dresden „Wie im Leben: Oma rief – Opa kam“ – ungewöhnliche Todesanzeigen zum Totlachen auf dem Trinitatisfriedhof.  Ein Faltblatt informiert über das Programm. Es liegt unter anderem aus im Neuen Rathaus, im Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, in den Kirchgemeinden, in Ortsämtern, Bürgerbüros, auf Friedhöfen und in Bibliotheken.

Download unter www.dresden.de/friedhofstag
 
Bereits seit 2001 gibt es Veranstaltungen zum Tag des Friedhofs im September. Er wurde vom Bund deutscher Friedhofsgärtner initiiert. In der Landeshauptstadt Dresden gibt es 58 Kirch- und Friedhöfe mit einer Fläche von insgesamt etwa 172,6 Hektar. Eine Besonderheit gegenüber anderen deutschen Großstädten ist das zahlenmäßige Verhältnis: Es gibt vier kommunale Friedhöfe, einen staatlichen Friedhof, zwei katholische, zwei jüdische und 49 evangelisch-lutherische Friedhöfe.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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