40 Straßenbauprojekte 2016 in Dresden geplant

Das Straßen- und Tiefbauamt Dresden hat im nächsten Jahr etwa 40 Bauprojekte geplant. Für die Umsetzung sind 50 Millionen Euro vorgesehen. Auf welchen Straßen gebaut werden soll, sehen Sie auf www.dresden-fernsehen.de  +++

Das Straßen- und Tiefbauamt Dresden will im nächsten Jahr mit etwa 40 Bauprojekten beginnen. Für die Umsetzung sind 50 Millionen Euro vorgesehen. 28 Millionen davon stammen aus Hochwassermitteln.

Neben Beleuchtung, Ampelanlagen, Straßendeckenerneuerungen und barrierefreien Haltestellen werden im nächsten Jahr auch einige Radwege angegangen, zum Beispiel in Kaditz mit 350.000 Euro.

Auch das Hochwasser hat seine Spuren hinterlassen. Aktuell ist ein Millionen-Projekt die Sanierung der Albertbrücke. Im März soll sie wieder an den Strom gehen.

Auch die Sanierung der Augustusbrücke soll, nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der zuständigen Baufirma, mit 24 Millionen Euro im nächsten Jahr voran geführt werden. Seit November 2014 baute die Kamenzer Ingenieur- und Straßenbau Firma an der neuen Treppe. Ende Juli sollte der Auftrag erledigt sein. Seitdem ist nichts von einer Treppe zu sehen. Die restlichen Aufgaben übernimmt eine neue Baufirma. Die Augustusbrücke wird nach der Sanierung nur noch für Straßenbahnen, Rettungswagen, Feuerwehren und Stadtrundfahrten freigegeben. Da in Dresden die offizielle Feier zum Tag der Deutschen Einheit ausgerichtet wird, zieht sich das Bauprojekt in die Länge.

Der Fußgängertunnel am Neustädter Markt wird im Zuge der Bauarbeiten mit berücksichtigt. Aufgrund der Flut 2013 wurde der Tunnel geflutet. Dabei wurden die wichtigsten technischen Anlagen zerstört. Der Freistaat Sachsen hat nun 656.000 Euro für die Baumaßnahmen bewilligt. Damit soll der Tunnel verfüllt und ein zweiter Fußgängerüberweg auf der Ostseite des Neustädter Markts gebaut werden. Im Januar soll der Bauauftrag ausgeschrieben werden.

Der Zugang auf der Augustbrückenseite soll erhalten bleiben. Hier ist noch unklar, ob ein neues Narrenhäusel entsteht und was mit den drei Sandsteinreliefs an der Rampe passiert. Mitte 2017 sollen alle Arbeiten beendet sein. Im letzten Jahr sind die Baumaßnahmen im Rahmen der aufgestellten Budgets geblieben. Selten gab es Überschreitungen.

Ende 2016 wird dann auch das Großprojekt Stadtbahn 2020 angegangen. Allein die Sanierung der Kesselsdorfer Straße kostet 2,4 Millionen.

Die Kesselsdorfer Straße soll zur Zentralhaltestelle und somit zu einem autofreien Boulevard umgebaut werden. Ab Kreuzung Gröbelstraße ist der Bereich bis zur Tharandter Straße Straße künftig für Autos und Motorräder tabu. Die gesamte Fahrbahn soll künftig 24 Meter breit sein. Spätestens 2021 sollen Straßenbahnen über den Zellschen Weg fahren. Damit soll die TU Dresden besser an die DVB angebunden werden.

Wie es mit der Königsbrücker Straße weitergeht, das steht noch in den Sternen.   Eines ist klar, werden die Bauprojekte im nächsten Jahr pünktlich umgesetzt, müssen sich die Dresdner auf Verkehrseinschränkungen einstellen.