Kleiner Pieks mit großer Wirkung

Chemnitz – Hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost – die typischen Symptome einer Virusgrippe, auch Influenza genannt. Beginnend mit der kalten Jahreszeit schlägt sie plötzlich zu und fesselt die Erkrankten ans Bett. Das muss nicht sein, denn pünktlich in der Herbstzeit werden von niedergelassenen Ärzten und Gesundheitsämtern Grippeschutzimpfungen angeboten.

In Chemnitz ging am Dienstag der Amtsarzt Dr. Harald Uerlings mit gutem Beispiel voran und ließ sich öffentlichkeitswirksam eine Vorsorgespritze geben. Impfen lassen kann sich jeder von drei Jahren ab bis ins hohe Alter und ist damit vor der Infektion mit den Influenzaviren geschützt.

Zum Einsatz kommt bei den vom sächsischen Sozialministerium belieferten Gesundheitsämtern ein so genannter tetravalenter Impfstoff, der vor insgesamt vier Virenstämmen schützen soll. Die Kosten werden dabei von der jeweiligen Krankenkasse getragen. Davor wird der zu Impfende aber umfassend beraten, um Risiken zu vermeiden.

Vierzehn Tage benötigt der Impfstoff um seine volle Schutzwirkung zu entfalten – dann ist man jedoch für die gesamte Grippesaison geschützt. In Chemnitz startet die Impfung beim Gesundheitsamt am Donnerstag.

In Dresden und Leipzig kann man sich bereits jetzt seine Vorsorgespritze geben lassen. Allerdings müssen Impfwillige bedingt durch den großen Andrang etwas Zeit mitbringen.