Gläserne Manufaktur öffnet bisher verschlossene Türen

Dresden - Nachdem sechs junge Gründer-Teams 100 Tage lange hinter verschlossenen Türen in der Gläsernen Manufaktur an ihren Startups gearbeitet haben, wurden nun die ersten Projekte des sogenannten „Volkswagen Future Mobility Incubators“ veröffentlicht. Mit diesem Programm haben Jungunternehmer die Chance ihr Startup groß rauszubringen.

Hier präsentiert Thorge, der Gründer des Startups „Smart City System“, die ersten serienreifen Park-Detektoren auf den Parkplätzen der Gläsernen Manufaktur. Er und sein Partner sind eines von sechs Startup-Teams, die ihre Idee nach 100 Tagen Arbeit realisieren konnten.

Insgesamt haben von 20 internationalen Teams sechs Startups die Expertenjury mit ihren Konzepten zum Thema Elektromobilität überzeugt. Zu den innovativen Ideen in diesem Jahr gehören unter anderem e-Ladesäulen, Car-Sharing-Modelle und Parkplatznavigation.

© Sachsen Fernsehen

In der Manufaktur können sie mit der Unterstützung von Volkswagen und der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden ihre Ideen zur Marktreife entwickeln. So konnte auch das Dresdner Startup „Carl und Carla“ ihr Car-Sharing-Modell für Nutzfahrzeuge weiterentwickeln.

In den nächsten Jahren wollen Sie ihr Konzept auch in weiteren Städten etablieren. Bei dem Inkubator-Programm der Gläsernen Manufaktur handelt es sich um ein Projekt, dass sich an gründungswillige Studenten und Wissenschaftler richtet. Jedes Team erhält in diesem Zuge eine finanzielle Unterstützung von 15.000 Euro.

Ab März 2018 wird eine weitere Runde des Inkubators gestartet. Alle Jungunternehmer, die die Jury überzeugen konnten, haben dann wieder die Chance ihr Unternehmen mit vielen Partnern zu erweitern.

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