45 Kilogramm Heroin in Teppichen

Der Zoll am Flughafen Leipzig hat im Januar 2014 innerhalb von fünf Tagen den Schmuggel von insgesamt 45 Kilogramm Heroin verhindert.

Das Rauschgift war äußerst raffiniert und aufwändig in insgesamt neun Teppiche eingewebt.
Alle Teppiche kamen als Luftfracht vom gleichen Versender aus dem Iran und waren für Empfänger in Polen, Frankreich, Belgien und Kongo bestimmt.

Das in einzelnen Schnüren verpackte Heroin ergab pro Teppich ein Gewicht von fünf Kilogramm.

Der Straßenverkaufswert für ein Gramm gestrecktes Heroin liegt in Deutschland bei etwa 43 Euro. Der Wert des nun sichergestellten Rauschgifts mit sehr hohem Reinheitsgrad dürfte demnach mehrere Millionen Euro betragen.

Die zuständigen Behörden in den europäischen Empfängerstaaten ermitteln weiter.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Dr. Michael Meister, unter anderem zuständig für die Zollverwaltung, gratulierte dem Leipziger Zoll heute zu seinem großen Erfolg: „Mit ihrem Spürsinn haben die Zöllnerinnen und Zöllner in Leipzig den international operierenden organisierten Drogenschmugglern einen empfindlichen Schlag versetzt. Die Zollverwaltung beweist einmal mehr ihre ausgezeichnete Kompetenz im Schutz unserer Bevölkerung vor Rauschgift.“

Meister hob besonders die gute internationale Kooperation mit den Zollbehörden in den europäischen Empfängerländern Belgien, Frankreich und Polen hervor: „In einem vereinten Europa ohne Zollgrenzen ist eine enge Zusammenarbeit der Zollverwaltungen der Schlüssel zum Erfolg. Das gewährleistet eine nachhaltige Kriminalitätsbekämpfung über Grenzen hinweg. Durch das eng abgestimmte, gemeinsame Vorgehen gelang es, einige Kriminelle in den Bestimmungsländern festzunehmen.“

Quelle: Hauptzollamt Dresden