4,5 Millionen Euro für den investiven Sportstättenbau

Der Freistaat Sachsen stellt in diesem Jahr den sächsischen Kommunen und Vereinen rund 4,5 Millionen Euro aus Steuermehreinahmen für den investiven Sportstättenbau zur Verfügung. +++

Diese Mittel teilen sich in investive Maßnahmen an Sportstätten des Hochleistungssports und in der regulären Sportförderung auf.

Innenminister Markus Ulbig: „Sowohl unsere Hochleistungssportler als auch unsere Nachwuchs- und Breitensportler benötigen gute Trainingsbedingungen, um Leistungen auf Weltniveau zu erbringen, sich gesund zu erhalten und die positiven Werte des Sports zu leben. Hierzu gehören auch moderne und bedarfsgerechte Sportstätten. Deshalb freue ich mich darüber, dass wir den Kommunen und Vereinen finanziell unter die Arme greifen können. Mit den Geldern können wichtige Vorhaben begonnen oder zum Abschluss gebracht werden. Sei es der Neubau eines Kunstrasenplatzes, die Sanierung einer Sporthalle oder die Vielzahl kleinerer Vereinsmaßnahmen, die vor Ort viel bewirken.“

Hochleistungssport:

Für den Hochleistungssport stellt der Freistaat Sachsen unter Beteiligung des Bundes rund 1,3 Mio. Euro bereit. Die Gelder können unter anderem für Bau- und Sanierungsmaßnahmen am DKB-Eiskanal in Altenberg, an der Schanze K95 in Oberwiesenthal und an der Vogtlandschanze K80 in Klingenthal, am Bootshaus Burghausen des SC DHfK Leipzig e.V. sowie Maßnahmen (Sportbodenbelag, Kraftraum) in der Stadt Chemnitz eingesetzt werden.

Reguläre Sportförderung:
Kommunale Anträge

Die Gemeinde Gornsdorf (Neubau Kunstrasenplatz) sowie die Städte Freital (Sporthalle Freital-Pesterwitz) und Hoyerswerda (Dacherneuerung der Jahnsporthalle) erhalten ebenso eine Finanzspritze aus dem investiven Sportfördertopf.

Große Vereinsmaßnahmen

Unterstützung erhalten in diesem Jahr die Delitzscher Sportfüchse e. V. für den Umbau einer ehem. Schulturnhalle zur Judohalle, der BSC Rapid Chemnitz e. V. für die Sanierung einer Sporthalle, der LSV Großhartmannsdorf e.V. für den Ersatzneubau eines Funktionsgebäudes, der Wassersportverein „Am Blauen Wunder“ e. V. für die Sanierung der Sportanlage Bootshaus und der Polizeisportverein Freital e.V. für den Bau eines Judotrainingsraumes.

Kleine Vereinsmaßnahmen

In diesem Jahr erhalten eine Vielzahl von sächsischen Vereinen für kleinere Baumaßnahmen entsprechende Finanzmittel. Hierbei handelt es sich Zuwendungen bis zu 125.000 €. Die Einzelmaßnahmen reichen dabei von der Sanierung eines Waschraums (SV Eintracht Leipzig Süd e.V.) und der Erneuerung eines Bootsstegs (Segelclub Dresden-Wachwitz e.V.) bis hin zum Neubau eines Trainingsplatzes (Sportverein Deutschenbora e.V.) und der Wiederinbetriebnahme einer Schießbahn (Schützengesellschaft Kamenz e.V.).

Quelle: Sächsisches Staatsministerium des Inneren

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