46-Jähriger soll für Tötung der Mutter für zehn Jahre in Haft

Chemnitz (dapd-lsc). Zehn Jahre Haft hat die Anklage für einen Mann aus Aue wegen Tötung seiner Mutter gefordert.

Der 46-Jährige habe die wehrlose Frau mit 52 Messerstichen in nicht vorstellbarer Weise abgeschlachtet, sagte Staatsanwalt Stephan Butzkies am Dienstag im Plädoyer am Landgericht Chemnitz. Das Strafmaß berücksichtige auch die versuchte schwere Körperverletzung an einer Pflegerin. Am Morgen nach der Tat habe der Angeklagte versucht, der Frau mit den Daumen die Augen einzudrücken.

Der Verteidiger des Mannes plädierte für sechseinhalb Jahre Haft. Die Mutter habe seinem stark sehbehinderten Mandanten gedroht, dass er wieder in die Psychiatrie müsse. Dies rechtfertige die Wertung als Totschlag im minderschweren Fall. Der Angeklagte hatte die Taten eingeräumt.

Das Urteil wird am Nachmittag erwartet.

dapd

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