5. Folge “Wunder Dresden Wissen“ – Wie funktioniert ein Streufahrzeug?

“Wunder Dresden Wissen“, das neue TV-Format über Erfindungen, Hintergrund und Innovationen in Dresden. Wie funktioniert ein Streufahrzeug und was macht das Salz mit dem Eis, damit es nicht mehr glatt ist? Wir erklären es, unter www.dresden-fernsehen.de. +++

Bevor das Streufahrzeug eingesetzt werden kann, muss erst mal das Silo mit Salz befüllt werden. In die Halle in Dresden-Reick passen 1000 Tonnen Streusalz. Die heutige 25 Tonnen Lieferung kommt aus Bernburg.

Wenn das Silo gefüllt ist, wird das Streufahrzeug über einen Fahrlader aufgefüllt. 

Interview mit Frank Mebus, Abteilungsleiter Straßeninspektion

Danach kann das Feuchtsalzstreuverfahren beginnen. Das soeben angelieferte Salz besteht aus Natriumchlorid. 

Interview mit Frank Mebus, Abteilungsleiter Straßeninspektion

Damit das gestreute Salz nicht sofort verweht, wird es seit den 1980er Jahren mit Lauge befeuchtet. Die Flüssigkeit wird während des Streuvorganges zugepumpt und wird dann auf dem Streuteller mit dem Salz vermischt. Auf der Straße landen dann 30 Prozent Lauge und 70 Prozent Salz. 

Interview mit Frank Mebus, Abteilungsleiter Straßeninspektion

Auf einen Quadratmeter Straße streut der Dresdner Winterdienst 15 Gramm Salz. Der rotierende Teller sorgt dafür, dass diese Menge auf der Straße gleichmäßig verteilt wird. Besonders wichtig beim Streuen ist allerdings, vorher schon geräumt zu haben. Um Glatteis in den Griff zu bekommen, muss präventiv-gestreut werden. Mindestens eine bis zwei Stunden vor Regenbeginn müsste das Salz verteilt werden.

Privatpersonen dürfen in Dresden nicht mit Salz streuen. Wer trotzdem sicher zur Haustür kommen möchte, sollte Split, oder trockenen Sand verwenden.

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