5 Grad und Hochwasser – So steht’s um den Skiweltcup in Dresden

Dresden – Noch erinnert an der Elbe in Dresden nichts an die winterliche Landschaft eines Skiweltcups. Doch wenige Tage vor dem Sportevent wird die Arena am Königsufer aufgebaut.

Hier können am kommenden Wochenende bis zu 3.000 Zuschauer den Wettkampf verfolgen. Laut Grünen-Stadtrat Torsten Schulze könne das Sportevent einerseits für einen Tourismusboom in der Elbmetropole sorgen, andererseits müsse die Nachhaltigkeit des Weltcups weiterhin geprüft werden. Doch während sich die Einen auf ein hochkarätiges Sportevent freuen, treibt Anderen das gesperrte Königsufer die Sorgenfalten auf die Stirn. Denn schon seit dem 2. Januar ist der Elberadweg für die Aufbauarbeiten gesperrt. Eine entsprechende Umleitung wurde zwar eingerichtet. Doch genau diese stößt beim Allgemeinen Deutschen Fahrradclub auf Kritik. Da diese direkt an einer gefährlichen Hauptstraße entlangführt, plant Vorstand Niels Larsen gar rechtliche Schritte. Seit Montagmorgen wird auch die Striezelmarktfichte auf dem Altmarkt für den Weltcup abgeschmückt und zerlegt. Ihre Zweige sollen auf der Wettkampfstrecke als Bestückung von Start und Ziel angebracht werden.