5. März – Details bekannt gegeben

Die Vorbereitungen zum Gedenken an die Bombardierung der Stadt am 5. März laufen auf Hochtouren.

Am Dienstag teilte die Stadt mit, dass bislang 14 Veranstaltungen angemeldet wurden.

Ein Großteil davon sei bereits genehmigt, darunter auch der Aufmarsch der rechtsextremen NPD, der in diesem Jahr nicht direkt durch die Innenstadt führen wird.

Interview: Miko Runkel (parteilos) – Bürgermeister für Recht und Sicherheit

Der weitestgehend friedliche Protest am Gedenktag in Dresden stimmt die Stadt in Hinblick auf den eigenen Friedenstag optimistisch.

In der Landeshauptstadt hatten gestern mehr als 13.000 Dresdner unter anderem mit einer Menschenkette gegen einen Aufmarsch der rechtsextremen NPD demonstriert.

Gleichzeitig zwangen die zahlreichen Gegendemonstranten die rund 1.600 Neonazis ihre geplante Marschroute zu kürzen.

Die Polizei, die mit einem Großaufgebot vor Ort war, wendete diesmal eine Strategie der „offenen Kommunikation“ und Deeskalation an.

Interview: Barbara Ludwig – (SPD) Oberbürgermeisterin Chemnitz

Das „Bündnis für Frieden und Toleranz“ organisiert mit anderen Akteuren der Stadt zahlreiche Gegenveranstaltungen. So soll ein Sternmarsch zur zentralen Kundgebung 18 Uhr vor dem Rathaus führen.

Auch bei den Mitgliedern des demokratischen Bündnisses erhofft man sich Rückenwind vom erfolgreichen und friedlichen Protest in Dresden.

Interview: Tobias Berndt – Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit Chemnitz

Das Chemnitzer „Bündnis für Frieden und Toleranz“ rechnet in diesem Jahr mit bis zu 5.000 Teilnehmern zu den Veranstaltungen des Friedenstages.