5. Mitteldeutscher Historikerpreis geht in die Verlängerung

Bis Ende Oktober haben Freizeithistoriker jenseits der Profession noch dieMöglichkeit sich für den 5. mitteldeutschen Historikerpreis zu bewerben.

Neben  insgesamt 5.000 Euro gibt es für den Sieger auch den „Ur-KrostitzerJahresring“. Bisher sind es 63 Bewerber aus ganz Mitteldeutschland, allein aus Leipzig zwölf. Ob ein Leipziger Freizeithistoriker das Rennen um den 5. Ur-KrostitzerJahresring macht, wird zur Preisverleihung Mitte November bekannt gegeben.

Wer noch am Wettbewerb teilnehmen möchte, kann sich noch bis zum 31. Oktober bewerben.  Bedingung ist, dass sich die Forschungsarbeiten auf Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beziehen. Der Themenvielfalt ist dabei keine Grenze gesetzt.

„Das Themenspektrum der bisherigen Einsendungen aus Leipzig könntefacettenreicher nicht sein“, betont Wirtschaftshistoriker undJury-Vorsitzender Prof. Manfred Straube, der mit viel Akribie diezahlreichen Arbeiten sichtet. „Auf meinem Tisch liegt unter anderem dieGeschichte der Handelshochschule in Leipzig. Andere Nachforschungendokumentieren die Ausgrenzung der deutschen Juden in Leipzig von 1939 bis1945 oder setzen sich mit Kindereuthanasie-Verbrechen in Leipzigauseinander. Interessant ist auch eine ‚Geschichten aus dem Negerdorf’betitelte Arbeit, die Erinnerungen an ein Leben in Altranstädtwiderspiegelt.“

Der Gewinner des „Ur-Krostitzer Jahresrings“ erhält neben 3.000 Euro eine massiv goldene Nachbildung des Ringes, den Schwedenkönig Gustav Adolf dem Krostitzer Braumeister 1631 als Dank für den „wohlschmeckenden Labetrunk“ überreichte. Dem Zweit- und Drittplatzierten winken jeweils 1.000 Euro.
Ihr ausgearbeitetes Projekt (bitte keine Originale), sowie einen kurzen Lebenslauf, senden Sie bitte an folgende Adresse:
Krostitzer Brauerei, Brauereistraße 12 in 04509 Krostitz. Stichwort „Ur-Krostitzer Jahresring“.  
Alternativ ist die Bewerbung per E-Mail an jahresring@ur-krostitzer.de möglich.