50 brutale Nazis überfallen Fußballspiel – Partie nach Ausschreitungen abgebrochen

Dieses Spiel vom Wochenende werden zahlreichen Menschen aus Brandis wohl nicht so schnell vergessen können.

Am Samstag sollte die Partie zwischen dem FSV Brandis gegen den Roten Stern Leipzig stattfinden. Kurz nach 14 Uhr – das Spiel war nur zwei Minuten alt – musste der Schiedsrichter die Begegnung abbrechen. Etwa 50 Hooligans und Neonazis stürmten das Stadion, bewaffnet mit Eisenstangen und Holzlatten. Steine und Böller flogen auf die etwa 150 Fans aus dem Leipziger Szeneviertel Connewitz ein. Diese rannten wiederum aufs Spielfeld. Dort kam es dann zu brutalen Schlägereien. Drei Menschen wurden schwer verletzt, darunter auch ein Tormann. Nur 30 Minuten später traf die Polizei mit Verstärkung ein, darunter auch Beamte aus Sachsen-Anhalt. Mittlerweile wird Kritik laut. So sollen Polizei und der Fußballverein schon im Vorfeld Kenntnis darüber gehabt haben, dass Schläger anreisen wollen. Trotzdem konnte die Sicherheit nicht mit den wenigen Einsatzbeamten gewährleisten werden.

Noch unverständlicher ist der Umstand, dass ein Ordner des Brandiser Vereins der angreifenden Personengruppe einen separaten Eingang geöffnet haben soll. Dann sollen sich die Schläger mit den Steinen, Eisenstangen und Holzlatten bewaffnet haben, die auf dem Sportplatz bereits deponiert waren. In einer Presseerklärung spricht der Verein Roter Stern Leipzig von einem geplanten Angriff.

Quelle: TeleNewsNetwork

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