50-jähriges Jubiläum Steher-Weltmeisterschaft

Über 3.000 Zuschauer feierten am vergangenen Samstag auf der Chemnitzer Radrennbahn das 50- jährige Jubiläum der Steher-Weltmeisterschaft von 1960.

Rennsport- Asse von früher und heute waren gekommen und boten, vor einer tollen Kulisse, hochkarätige und spannende Rennen. Als zweitägige Jubiläums- Veranstaltung geplant, musste der Auftakt am Freitag allerdings buchstäblich ins Wasser fallen. Doch am Samstag ließen die Aktiven das tolle Publikum nicht im Regen stehen. Für den ersten Höhepunkt sorgte Lokalmatador Sebastian Forke, der das Steherennen um den Preis der Stadt Chemnitz für sich entscheiden konnte. Zweiter wurde Urgestein Ralf Keller aus Grimma, der die Niederlage mit einem lachenden Auge nahm.

Interview: Ralf Keller, RSG Muldental Grimma

Für tolle Stimmung sorgten auch die Alten Meister hinter historischen Maschinen. Ex-Weltmeister Rainer Podlesch, mit Schrittmacher Christian Dippel zeigte hier der Konkurrenz das Hinterrad. Beeindruckend wie der 65- jährige Bundestrainer als Erster den Zielstrich überquerte.

Interview: Reiner Podlesch, Bundestrainer der Steher

Zum Fahrerfeld gehörte auch Radsport-Legende Jens Heppner aus Gera. Für ihn war es übrigens das erste Steherrennen seiner Karriere.

Interview: Jens Heppner, Sportdirektor Team NetApp

Angesichts der historischen Maschinen kamen auch die Ehrengäste um Arie van Houwelingen, Lothar Meister 1, Perter Schindler,Gunter Auerswald und der Leipziger Erich Stammer ganz schön in Schwärmen.
 
Interview: Erich Stammer, DDR- Meister der Steher 1954

Auch die Profis lieferten sich packende Rennen im Sprint und im Keirin. Nicht nur vom besten Schrittmacher aller Zeiten Bruno Walrave aus den Niederlanden gabe es viel Lob für die Veranstalter. Auch der Gesamtsieger des Steherpreises, Europameister Giuseppe Atzeni, lobte das Chemnitzer Publikum und die Bahn. Am Ende meinte der sympathische Schweizer:- hier muss unbedingt einmal eine Steher-EM her.

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