50 Jahre Städtepartnerschaft Dresden – Coventry

Die Städtepartnerschaft zwischen Dresden und Coventry wird am 13. Februar 2009 fünfzig Jahre alt. Die Städtepartnerschaft mit Coventry war die erste, die Dresden einging.

Aus diesem Anlass besuchen der Oberbürgermeister von Coventry, Lord Mayor Andy Matchet, der Bischof des Bistums Coventry Dr. Christopher Cocksworth, der Direktor des  Internationalen Zentrums für Versöhnung der Kathedrale Coventry David Porter und Pfarrer Dr. Paul Oestreicher in den nächsten Tagen die Partnerstadt an der Elbe.

Sie folgen einer Einladung von Oberbürgermeisterin Helma Orosz und nehmen an den Jubiläums- und Gedenkfeierlichkeiten am 12. und 13. Februar teil. Gemeinsam mit dem Dresdner Stadtrat und engagierten Institutionen, Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern werden sie am 12. Februar um 15 Uhr an einer Feierstunde anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Dresden – Coventry im Rathaus teilnehmen.

Dabei wird die Kaiser Ruprecht Bruderschaft die Städtepartnerschaft mit ihrem Friedenspokal „Pax Optima Rerum“ auszeichnen, mit dem sie traditionell Partnerschaften würdigt, die in besonderer Weise Versöhnungs- und Friedensarbeit leisten.  

Am 13. Februar werden die Gäste aus Coventry bei der Kranzniederlegung um 11 Uhr auf dem Heidefriedhof der Opfer der Bombardierung Dresdens gedenken. Am Nachmittag steht dann die Namensgebung für eine Straßenbahn auf dem Programm: Um 16 Uhr wird Lord Mayor Matchet ihr den Nahmen „Partnerstadt Coventry“ geben und sich dann selbst ans Steuer setzen, um die Bahn in Fahrt zu bringen.

Um 19 Uhr nehmen die Gäste aus Coventry als Zuschauer an der Gedenkveranstaltung an der Frauenkirche teil. Aktiv mitwirken werden Bischof Dr. Cocksworth, Pfarrer Dr. Oestreicher und Pfarrer Porter danach um 20.30 Uhr beim Ökumenischen Gottesdienst in der Kathedrale, wo sie zu den Dresdnerinnen und Dresdnern sprechen werden. Bischof Dr. Cocksworth und Pfarrer Dr. Oestreicher werden auch am 15. Februar um 11 Uhr den Gottesdienst in der Frauenkirche mitgestalten.
 
Die Städtepartnerschaft mit Coventry war die erste, die Dresden einging. Die Kontakte nach Coventry reichen aber schon in den Anfang der 50er Jahre zurück. Zuerst waren es die Kirchen in beiden Städten, die Beziehungen aufnahmen – mit einer Botschaft der Versöhnung, die aus den Ruinen der Kathedrale Coventry nach Dresden ging.

Nach den Kirchen haben auch die Städte Kontakt aufgenommen. Grund für den Abschluss der Städtepartnerschaft war das gemeinsame Schicksal der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Das Herzstück der Partnerschaft war und ist bis heute der Wunsch nach Versöhnung und Frieden.

Die Besonderheit dieser Städtepartnerschaft liegt darin, dass dieses Anliegen im Austausch zwischen Bürgern, Schulen, Sportvereinen und Künstlern in Dresden und Coventry allgegenwärtig ist.     

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