53. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm

Sächsische Kunstministerin Sabine von Schorlemer eröffnet das Festival. “DOK Leipzig öffnet den Blick der Kinobesucher auf das Verborgene in unserer Welt.“ +++

„Wieder freuen sich schon viele Zuschauer auf eine Woche Dokumentar- und Animationsfilme vom Feinsten und sind gespannt, was dieser Jahrgang an sehenswerter Ernte mit sich bringt. In dieser Zeit ist in Leipzig Kino quasi gleichzusetzen mit Blicken in die ganze Welt – auf das scheinbar Offensichtliche, das sich vor dem Kameraauge oft als etwas ganz Anderes herausstellt, ebenso wie auf das Verborgene, dem beizukommen besonderes Gespür, Geduld und Einfühlungsvermögen unerlässlich sind.“

Mit diesen Worten begrüßte heute die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, die Gäste der Eröffnungsveranstaltung beim 53. Internationalen Festival für Dokumentar- und Animationsfilm.

In ihrem Grußwort würdigte sie die Dokumentarfilmer als unverzichtbare Chronisten und zugleich als Warnende in der Gesellschaft. „In allem, was ablenkt, wo der Blick an der Oberfläche der Dinge haftenbleibt, suchen sie immer wieder nach den Gründen, Hintergründen und Abgründen. Das DOK-Festival will aber nicht nur erschüttern. Zur Welt des anspruchsvollen Dokumentarfilms gehören auch Charme, Humor, Zärtlichkeit – kurz, der ganze Reichtum des Lebens“, so Sabine von Schorlemer.

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt im Jahr 2010 das Festival mit etwa 233.800 Euro institutionell. Hinzu kommen in diesem Jahr Mittel aus dem Kulturraumgesetz in Höhe von 49.000 Euro für Investitionen. Das Festival ist damit das mit der höchsten Summe vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte Filmfestival.

Das Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm ist das größte deutsche und das zweitgrößte europäische Dokumentarfilmfestival. Es genießt international einen sehr guten Ruf, der schon von seiner Geschichte vor 1989 herrührt. Zu dieser Zeit war das Festival sowohl Treffpunkt des qualitätsvollen engagierten Dokumentarfilms wie auch ein die Grenzen des in der DDR politisch Möglichen austestenden „Fenster zur Welt“. Seither ist es gelungen, das Festival quantitativ und vor allem qualitativ auszubauen, so dass es heute weltweit ein hervorragendes Renommee besitzt.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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