573. Striezelmarkt eröffnet

Die Buden stehen schon eine ganze Weile. Heute war es dann endlich so weit. Beim 573. Striezelmarkt gingen heute zum späten Nachmittag die Lichter an.

Bevor es heute ans traditionelle Anschneiden des Stollens ging, gab es einen ökumenischen Gottesdienst in der Dresdner Kreuzkirche. Im Anschluss ging es auf den Ferdinandplatz, der eigens für dieses Jahr zum Marktplatz umgerüstet wurde.
Kurz nach 16 Uhr gingen am Weihnachtbaum und in den Buden die Lichter an. Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert schnitt den 2007 Millimeter langen Dresdner Christstollens an, der soll später verkauft werden. Der Erlös kommt wohltätigen Zwecken zugute.

Damit ist die diesjährige Dresdner Striezelmarktzeit eingeleutet. Ab heute heißt es dann für Besucher, schlendern über Deutschlands ältesten Weihnachtsmarkt mit über 250 Weihnachtsständen. Für die Kleinen gibt es ein buntes Programm aus Märchen, Theater und Konzerten auf der großen Bühne. Jeden Tag werden die Aufführungen mit dem Öffnen einer Tür des großen Weihnachtskalenders enden.
Begleitet wird der Striezelmarkt von weiteren Märkten auf der Prager und der Hauptstraße sowie im dem Mittelaltermarkt im Stallhof.
Für alle, die abseits des Trubels mehr über Weihnachtsbräuche und ihre Geschichte erfahren wollen. Die sind am Ratskeller des Rathauses unweit des Marktgeschehens am besten aufgehoben. Dort öffnete heute eine Weihnachtsausstellung. Täglich von 8 bis 20 Uhr werden Besucher hier vom Weihnachtsmann begrüßt.
Der Eintritt ist frei.

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