577. Dresdner Striezelmarkt mit Besucherrekord

“Wir können einen Zuwachs an auswärtigen Besuchern verzeichnen. Mehr als die Hälfte ist extra wegen des Striezelmarktes angereist.“ so 1. Bürgermeister Dirk Hilbert. Mehr unter: www.dresden-fernsehen.de +++

Auch ohne Schnee stieg die Anziehungskraft des diesjährigen Dresdner Striezelmarktes. Die Zahlen bestätigen es. „Wir können einen Zuwachs an auswärtigen Besuchern verzeichnen (61 Prozent 2011, 57 Prozent 2010). Mehr als die Hälfte ist extra wegen des Striezelmarktes angereist“, sagt Dirk Hilbert, Erster Bürgemeister der Landeshauptstadt. 

Ein weiterer Rekord wurde mit dem Verkauf des diesjährigen Riesenstollens erzielt. In weniger als zwei Stunden wurde der 3,24 Meter lange, 1,77 Meter breite und 80 Zentimeter hohe Stollen an die Besucher verkauft. Der Erlös aus dem Verkauf wurde an die Dresdner Kinderhilfe gespendet.

Den Programmhöhepunkt bildete am vergangenen Wochenende (17. und 18. Dezember 2011) das „Dresdner Bergmannfest mit der Bergparade“. 180 000 Schaulustige zählte die Polizei entlang der Umzugsstrecke und auf dem Striezelmarkt. 

Großer Beliebtheit erfreute sich auch die Kindererlebniswelt.So wurde das Bastelangebot im Pflaumentoffelhaus von etwa 2 900 kleinen Gästen angenommen. Über 5 500 Kinder, Jugendliche und Erwachsene erlebten im Märchenhaus spannende und besinnliche Geschichten. In der Weihnachtsbäckerei herrschte ebenfalls Hochbetrieb: bis zu 130 Kinder tummelten sich täglich an den Backblechen.

In diesem Jahr konnten die Besucher der Kindererlebniswelt erstmals im „Wichtelkino“ Platz nehmen. Über 1 000 große und kleine Filmfreunde können bis zum Marktende gezählt werden. Alle Hände voll zu tun hatte auch der Weihnachtsmann: jeden Tag musste er eines der Türchen des Adventskalenders öffnen, an seinem Telefon gingen über 400 Anrufe ein und 2 400 selbstgemalte und gebastelte Wunschzettel wurden in den Weihnachtsmannbriefkasten eingeworfen.

Auch aus Händlersicht ist der 577. Dresdner Striezelmarkt gut verlaufen.  Die milden Temperaturen haben zu einer höheren Besucherfrequenz und zu einer längeren Verweildauer geführt. Auch die scheinbar gestiegenen Abverkäufe bei Glühwein, Feuerzangenbowle & Co. dürften für den guten Tenor sorgen. Laut Mathias Thiele, von der zuständigen Firma D.M.T. Dienstleistungen, wurden insgesamt circa 645 000 Tassen gespült, das sind 45 000 mehr als 2010.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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