60. Jahrestag des 17. Juni 1953 – CDU startet Postkartenaktion

Die CDU-Stadtratsfraktion der Landeshauptstadt Dresden hat anlässlich des 60. Jahrestages des DDR-Volksaufstandes eine Postkarten-Aktion gestartet. Insgesamt 11.500 Postkarten werden in ganz Dresden verteilt. +++

„Auch in unserer Stadt haben tausende Frauen und Männer am 17. Juni 1953 auf den Straßen und Plätzen für Freiheit, Gerechtigkeit und ein besseres Leben demonstriert, bis die Sowjetarmee die Kundgebungen niederschlug. Es ist daher wichtig, an den Mut und den Freiheitswillen der Demonstranten zu erinnern. Wir Deutsche haben das Glück, heute vereint in Frieden, Freiheit und Demokratie zu leben. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus und der anschließenden SED-Diktatur keine Selbstverständlichkeit. Ich verstehe es als Bürgerpflicht, unsere demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten zu nutzen und wenn nötig auch zu verteidigen. Dazu ist jeder Staatsbürger aufgerufen“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Georg Böhme-Korn.

Der CDU-Fraktionssprecher für Erinnerungskultur, Sebastian Kieslich, fügt hinzu: „Unsere Aktion ergänzt die Aktivitäten zum Gedenken des 17. Juni in Dresden. Die Postkarten erinnern auf der einen Seite an die Forderungen der Demonstranten wie zum Beispiel ‚Rücktritt der Regierung‘ oder ‚Freie und geheime Wahlen‘. Auf der anderen Seite weisen die Karten auf Veranstaltungen rund um den 17. Juni in Dresden hin.“

Seit dem letzten Wochenende werden stadtweit über CityCards-Auslagen (z.B. Kulturrathaus, Scheune, Raskolnikoff) insgesamt 11.500 Stück verteilt. Daneben werden die Karten multimedial verbreitet. Weitere Informationen bieten die Internetseiten der CDU-Fraktion unter www.dresden-cdu.de/17juni1953. Hier besteht auch die Möglichkeit, Meinungen zum 17. Juni 1953 kundzutun.

Kieslich abschließend: „Das Gedenken des 17. Juni 1953 muss noch stärker in der Dresdner Erinnerungskultur etabliert werden. Der Volksaufstand in der DDR war ein wichtiger Meilenstein auf dem langen Weg von der katastrophalen Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945 bis zu den Ereignissen der Friedlichen Revolution 1989 und schließlich zur Deutschen Einheit 1990.“

Quelle: CDU-Fraktion

 

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