65 Jahre danach – Leipzig gedenkt der Opfer des Zweiten Weltkrieges und der

Mit verschiedenen Veranstaltungen erinnert Leipzig am 8. Mai an das Grauen und die Opfer des Zweiten Weltkrieges und der NS-Diktatur.

An die feierliche Kranzniederlegung auf dem Ostfriedhof schließt sich die Eröffnung einer ganz besonderen Ausstellung im Neuen Rathaus an. Unter dem Titel „Rückkehr ins Leben“ zeichnet sie den Weg der Sonder- und so genannten Sippenhäftlinge der SS bis zu ihrer Befreiung am 4. Mai 1945 in Tirol nach.

Unter den SS-Geiseln befanden sich auch Angehörige des am 2. Februar 1945 ermordeten Leipziger Oberbürgermeisters Dr. Carl Friedrich Goerdeler. Das Stadtarchiv Leipzig ergänzt die Exposition mit Tafeln zum Leben und Widerstand Dr. C. F. Goerdelers gegen die NS-Diktatur.