7 Nachwuchsforscher ziehen ins Finale ein

Chemnitz- Wenn die besten Nachwuchsforscher aus ganz Deutschland bald gegeneinander antreten, spielt Chemnitz eine ganz besondere Rolle. Denn hier wird im Mai der Bundeswettbewerb von „Jugend forscht“ stattfinden.

Am Samstag wurden im Industriemuseum Chemnitz bereits die Gewinner aus Sachsen ausgezeichnet. 25 Schüler präsentierten dabei ihre Projekte im Industriemuseum. Eine Fachjury bewertete die wissenschaftlichen Arbeiten und stimmte darüber ab, wer Sachsen als Sieger beim Bundesfinale vertreten wird. Die Teilnehmer wurden in den Fachgebieten Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik und Technik ausgezeichnet.

Außerdem vergaben verschiedene Unternehmen einige Sonderpreise. Viele Schüler konnten sich über Stipendien freuen. Auch Kultusminister Christian Piwarz war vor Ort und bestaunte die verschiedenen Projekte. Bei der Preisverleihung übergab er den Sonderpreis des Sächsischen Kultusministeriums. Bei einer Podiumsdiskussion zeigten sich alle Teilnehmer begeistert von der hohen Qualität der Wettbewerbsbeiträge. Besonders die Neugier und der Wissensdurst der jungen Forscher beeindruckte alle Anwesenden.

Sieben Schüler erhielten den ersten Platz und werden Sachsen nun beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ vertreten. Nun wird sich zeigen, ob sich die Jungforscher aus Sachsen beim Bundeswettbewerb vom 16. bis 19. Mai gegen die Konkurrenz durchsetzen können. Drei Bundessieger aus Chemnitz gab es bereits in den letzten Jahren. Doch auch unabhängig von Platzierungen, ist die Wettbewerbsteilnahme ein großer Erfolg und eröffnet den jungen Wissenschaftlern viele Möglichkeiten.

 

Landessieger:

Fachgebiet Biologie:

Falco Eigner (18, Gymnasium Einsiedel): Die Gesänge der Wiese entschlüsseln

Clemens Hörhold (19, Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig): Rekombinante Proteinexpression in E.coli zur Untersuchung des molekularen Wirkmechanismus von Caspin

Fachgebiet Chemie:

Fritz Henke (18, Joliot-Curie-Gymnasium Görlitz): Chitosan – BioPolyMeer zur Farbstoffadsorption

Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften:

Anouk Soisson (18, Wilhelm- Ostwald-Gymnasium Leipzig): Erklärung von Beobachtungsphänomenen in der grafischen Auswertung des Hipparcos-Sternkataloges

Ricardo Reinke (18, Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden): Grenzen und Möglichkeiten der Analyse von Sternspektren mit einer handelsüblichen Spiegelreflexkamera

Fachgebiet Physik:

Timo Hofmann (18, Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig): Chaotische Dynamik in Hamiltonschen Systemen

Fachgebiet Technik:

Leon Cornelius Schmidt (18, Gymnasium St. Afra zu Meißen): Solarzellen von der Rolle – Untersuchungsmethode für eine Ursache von Produktionsdefekten

Sonderpreis des Kultusministeriums:

Felix Kleinsteuber (18, Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig): Implementierung eines überwacht lernenden neuronalen Netzes zur Handschriftenerkennung in Java