7:3 gegen Bremerhaven – Dresdner Eislöwen vor Einzug ins Viertelfinale

Nach dem dritten Sieg im laufenden Play-Off Viertelfinale gegen die Fischtown Pinguins am Dienstag, fehlt den Eislöwen nun nur noch ein Sieg auf dem Weg ins Halbfinale. +++

Die Eislöwen haben sich mit einem deutlichen und überzeugenden 7:3 (3:2; 2:0; 2:1) drei Matchbälle im Play-off-Viertelfinale erspielt. Nun fehlt in der Serie Best-of Seven nur noch ein Sieg, um die Tür fürs Halbfinale aufzustoßen. Zudem gab es nach dem Spiel eine weitere gute Nachricht zu verkünden: der Dresdner Paradesturm bleibt komplett. Auch Jan Zurek hat um ein weiteres Jahr verlängert und trägt damit auch 2011/12 die Dresdner Farben.
 
Die Dresdner Eislöwen gingen wie entfesselt in die Partie und schon in der dritten Minute konnten die Eislöwen-Fans das erste Mal jubeln. Martin Heider schlängelte sich durch die gesamte Bremerhavener Abwehr und lupfte den Puck an die Schulter von Goalie Marko Suvelos , von wo er zum 1:0 ins Tor trudelte.  Nur 68 Sekunden später der nächste Schlag der Blau-Weißen: Michael Schmerda nahm einen schönen Rückpass von Norman Martens an und vollendete zum 2:0 für sein Team. Dies gefiel Pinguins-Coach Gunnar Leidborg überhaupt nicht, so dass er sein Team zu einer Auszeit an die Bande beorderte. Die Eislöwen boten nun Eishockey vom Feinsten.  Auch das erste Powerplay der Dresdner sollte gleich von Erfolg gekrönt sein. Jan Zurek (11.) konnte aus dem Gewühl vor dem Tor heraus den dritten Nachschuss einnetzen, woraufhin Marko Suvelo seinen Arbeitstag für beendet erklärte und für Backup Dustin Haloschan Platz machte. Aber im Eishockey kann es manchmal schnell gehen. Eine Überzahlsituation in der 12. Minute nutzte Chris Stanley,  der schön freigespielt ins linke Eck schießen konnte, als Pasi Häkkinen noch am Boden lag. Exakt 100 Sekunden später fiel durch Gerrit Fauser der Anschluss, eine fragwürdiger Treffer, dem zuvor eine klare Torwartbehinderung und Torraumabseits voraus ging. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

Der Mittelabschnitt war von großem Kampf beider Mannschaften, aber auch von vielen Strafzeiten geprägt. Allerdings konnten die Eislöwen erneut ein Powerplay zum Ausbau der Führung nutzen. In doppelter Überzahl zog Marc St.Jean (34.)von der blauen Linie ab und der straffe Schuss ließ Dustin Haloschan keine Chance. Der junge Backup war nochmals in der 38. Minute geschlagen, als ihm ein Schuss von Bruce Becker durch die Schoner rutschte, der gleichzeitig den 5:2 Pausenstand markierte.

Das letzte Drittel begannen die Eislöwen so, wie sie 15 Minuten vorher aufgehört hatten: Tore schießen. Bastian Steingroß scheiterte noch mit seinem Schlagschuss, aber genau 43 Sekunden nach Wiederanpfiff konnte Norman Martens den Rebound nutzen und zimmerte den Puck ins rechte obere Eck. In den nächsten Minuten präsentierten sich die Dresdner diszipliniert, laufstark, defensiv äußerst kompakt und zügig im Angriff. Zwar konnten die Pinguins durch Patrick Hucko (53.) in Überzahl noch einmal verkürzen, aber die Eislöwen legten durch Michael Schmerda (54.)sofort wieder nach und ließen in der Folgezeit nichts mehr anbrennen. Damit haben sie bereits am Freitag in Bremerhaven die Chance, die laufende Serie für sich zu entscheiden.

Quelle: Dresdner Eislöwen

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