8.000 Fans fordern Erhalt des Moto-GP

Nachdem bereits in der vergangenen Woche knapp 6.000 Menschen protestierten, machten sich am Sonntag noch einmal mehr Leute auf den Weg zum Sachsenring.

Etwa 8.000 Rennsportfans machten sich stark für den Motorrad-Grand-Prix in Hohenstein-Ernstthal.

„Der Grand-Prix muss am Sachsenring bleiben, und dafür müssen wir kämpfen!“
…rief Dirk Heidolf ins Mikrofon und die Massen jubelten. 8.000 Rennsportfans protestierten gestern Abend vor der Karthalle am Sachsenring. Wurden vergangenen Sonntag noch Kerzen angezündet, so gab es diesmal ein Event der Extraklasse.

Die Leipziger Band „The Firebirds“ unterhielten die Massen, und auch der Musiker Peter Sander war extra aus Gotha angereist. Auf der Bühne gab er dann seine eigens geschriebene „Sachsenring-Hymne“ zum Besten.

Nicht nur die Fans, auch viele Fahrer des Motorrad-Grand-Prix sind vom Sachsenring begeistert.

Interview: Nico Lorenz – Mitorganisator

Auch Max Neukirchner, Motorradfahrer in der Moto2, spricht sich für den Erhalt des Grand-Prixs aus.

Interview: Nico Lorenz – Mitorganisator

„Die Hoffnung stirbt zuletzt“ meint der Oberbürgermeister von Hohenstein-Ernstthal und bezeichnet den möglichen Verlust des Motorrad-Grand-Prix auf dem Sachsenring als „Katastrophe“.

Interview: Erich Homilius (parteilos) – Oberbürgermeister Hohenstein-Ernstthal

Noch in dieser Woche soll eine Entscheidung fallen. Doch klar ist auch, ist der Grand-Prix erst einmal auf einer anderen Strecke, wird er auch 2013 dort bleiben.

Interview: Erich Homilius (parteilos) – Oberbürgermeister Hohenstein-Ernstthal

Und genau das machen die Fans, denn wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt!