83 Habilitationen in Sachsen, fast die Hälfte im Bereich Humanmedizin

Im Jahr 2010 wurden an den sächsischen Hochschulen 83 Habilitationsverfahren abgeschlossen. Das waren 2 Habilitationen weniger als im Vorjahr. 20 Wissenschaftlerinnen und 63 Wissenschaftler erbrachten damit den Nachweis der wissenschaftlichen Lehrbefähigung und qualifizierten sich so für eine Berufung zum Hochschullehrer.

9 Habilitationsverfahren wurden von ausländischen Wissenschaftlern erfolgreich beendet. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden die meisten Habilitationsverfahren in der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften (40), gefolgt von Mathematik, Naturwissenschaften (14) und Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (10) sowie Sprach- und Kulturwissenschaften (9) abgeschlossen.

In der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften habilitierten 4 und je 3 in der Fächergruppe Veterinärmedizin und  Kunst, Kunstwissenschaft. Am häufigsten wurden Habilitationsverfahren an der Technischen Universität Dresden (38) abgeschlossen, gefolgt von der Universität Leipzig (35) und der Technischen Universität Chemnitz (6). Das durchschnittliche Habilitationsalter lag bei 42,6 Jahren (2009: 42,2 Jahre). Die Frauen waren bei der Habilitation im Durchschnitt 42,5 Jahre und die Männer 43,4 Jahre. Der jüngste Habilitand legte seine Prüfung mit 33 Jahren, der älteste mit 63 Jahren ab. Die meisten Habilitanden waren im Alter zwischen 35 und 45 Jahren.

Zum Zeitpunkt der Habilitation standen 51 Neuhabilitierte in einem Beschäftigungsverhältnis zur Hochschule. Davon waren 50 hauptberuflich tätig.