86 000 ausländische Bürger im Freistaat Sachsen

Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent gestiegen. Die meisten kommen aus Europa. +++

Nach Mitteilung des Statistischen Landesamtes wies das Ausländerzentralregister am Jahresende 2010 rund 86 000 Personen in Sachsen aus, die ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit besaßen. Ihre Zahl hat gegenüber 2009 um 1 154 Personen (1,4 Prozent) zugenommen.

Im Jahr 2010 kamen 31 Prozent (26 400) aus den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, weitere 28 Prozent (23 900) stammten aus anderen Ländern Europas. 31 Prozent (26 700) kamen aus Asien, 4,5 Prozent aus Afrika, 5 Prozent aus Amerika und 0,2 Prozent aus Australien und Ozeanien. Der Anteil der Staatenlosen und der ausländischen Personen unbekannter Staatsangehörigkeit betrug zusammen 0,3 Prozent.

Die größte Gruppe unter der ausländischen Bevölkerung in Sachsen bildeten die Vietnamesinnen und Vietnamesen mit 10 Prozent (8 564).

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der ausländischen Bevölkerung Sachsens in Deutschland betrug 10,3 Jahre. Mehr als die Hälfte der ausländischen Personen wohnt schon acht Jahre und länger in Deutschland und hat damit die für eine Einbürgerung notwendige Aufenthaltsdauer erlangt.

Mit 35,7 Jahren (Männer 32,6 Jahre, Frauen 28,6 Jahre) lag das Durchschnittsalter der ausländischen Bürger knapp elf Jahre unter dem der sächsischen Bevölkerung.

Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen

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