9. November – „Es hätte anders kommen können“

Dresden – Landtagspräsident Matthias Rößler: „Es hätte 1989 auch anders kommen können – das sollten wir niemals vergessen!“

Anlässlich des 30. Jahrestags des Mauerfalls 1989 ruft Sachsens Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler dazu auf, die Werte der friedlichen Revolution zu verteidigen: „Der 9. November 1989 war ein Schicksalstag für unsere Nation. Schon in den Monaten zuvor spürten wir im Herbst ’89 die revolutionäre Stimmung. Auch ich war damals montags auf der Straße. Überall im Land demonstrierten mutige Menschen – in Plauen, in Chemnitz, in Dresden und in Leipzig. Sie haben für Freiheit gekämpft und viel riskiert. Niemand wusste, wie diese Revolution ausgeht. Es hätte auch anders kommen können. Das sollten wir niemals vergessen! Im Landtagsgebäude, wo heute frei gewählte Abgeordnete sitzen, herrschte vor 30 Jahren noch die SED-Bezirksleitung.

Uns ist die erste friedliche Revolution auf deutschem Boden gelungen. Die Ostdeutschen haben sich Freiheit, Demokratie und Marktwirtschaft erkämpft. Darauf können wir stolz sein!- Trotz aller Herausforderungen unserer Zeit müssen wir die Werte der friedlichen Revolution bewahren und schätzen. Wir sollten an diesem 9. November einen Moment lang inne halten – und dankbar sein!“

Dr. Matthias Rößler: „Wo heute frei gewählte Abgeordnete sitzen, herrschte vor 30 Jahren noch die SED-Bezirksleitung“