„A Dharma at Big Sur“ & „Carmina Burana“ – rauschender Premierenabend an der Oper Leipzig

Am Samstag feierte Mario Schröder, Ballettdirektor der Oper Leipzig, seine zweite Premiere in unserer Stadt. Nach „Chaplin“ hat sich Schröder gleich an zwei Stücke gewagt. Er hat etwas zusammengebracht, auf der Bühne vereint, was kaum jemand für möglich gehalten hatte. Doch sehen Sie selbst:

Zeit. Was ist Zeit? Für jeden einzelnen von uns, in einer Masse? Sie umgibt uns, wir können ihr nicht ausweichen – leben mit der Zeit und können nicht ohne sie sein.

Mit dieser elementaren Frage setzt sich Ballettdirektor Mario Schröder in seinen neusten Choreografien „A Dharma at Big Sur“ und „Carmina Burana“ auseinander. Zwei die Stücke, die unterschiedlicher nicht sein können und doch zueinander gefunden haben.

Interview: Mario Schröder – Ballettdirektor und Chefchoreograf

Mario Schröder hat es geschafft zwei Gegensätze sich gegenüberzustellen und doch eine Einheit zu schaffen. Der einsame Geiger auf der einen Seite, der große Chor aus Carl Orffs weltberühmter Carmina Burana auf der anderen Seite.

Interview: Mario Schröder – Ballettdirektor und Chefchoreograf

Mario Schröder entführte das Publikum an Samstagabend, nahm es mit auf eine Reise.

Doch auch wer dieses Mal nicht dabei sein konnte, hat im Januar noch zweimal die Gelegenheit, den Ballettabend in der Leipziger Oper zu erleben. Am 28. Januar um 19.30 Uhr und am 30. Januar zur Nachmittagsvorstellung um 15 Uhr hebt sich erneut der Vorhang für einen Ballettabend, für den Sie sich „Zeit nehmen“ sollten.