A13 wird ausgebaut!

Die Autobahn A13 erhält zwischen Dresden-Nord und Radeburg einen Standstreifen und eine funktionstüchtige Entwässerung. Die Landesdirektion Dresden hat das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen. +++

Die Landesdirektion Dresden hat das Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der Autobahn A13 zwischen der Anschlussstelle Radeburg und dem Auto­bahndreieck Dresden-Nord abgeschlossen. Antragsteller der Planfeststellung war das Autobahnamt Sachsen, das die Planung und den Ausbau im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland vornimmt.

Die Ausbaustrecke besitzt eine Gesamtlänge von rund 7,6 Kilometern, Anzahl und Breite der Fahrstreifen bleiben beim Ausbau un­verändert. Bislang fehlende Standstreifen sollen jedoch entlang der Trasse ergänzt und die Straßenban­kette verbreitert werden. Dazu wird der Querschnitt der Bundesautobahn um etwa 5 Meter er­weitert. Der Ausbau soll bestandsnah und überwiegend durch eine einseitige Verbreiterung der Autobahntrasse erfolgen.

Im gegenwärtige Zustand ist die A13 im genannten Abschnitt nicht mehr verkehrsgerecht. Fehlende Standstreifen, eine ungünstige Tras­sen- und Gra­dientenlage sowie unzulängliche und zum Teil fehlende Entwässerungsein­richtungen machen einen grundhaften Ausbau der Teilstrecke erforderlich. Mit dem Ausbau kann die sichere und reibungslose Bewältigung des derzeitigen und des künftig zu erwartenden Verkehr­saufkommens sowie die Verringerung von bestehenden Umweltbelastungen erreicht werden.

Die geplante Verbesserung der Trassen- und Gradientenlage sichert sowohl eine stetige Linienführung der Autobahn als auch künftig ausreichende Halte­sichtweiten der Trassennutzer. Zusammen mit dem Anbau von Standstreifen wird damit das für eine großräumige Straßenverbindung wie die A13 erforderli­che Maß an Verkehrssicherheit und Verkehrsqualität erreicht.

Die Planung für die Veränderungen an der A13 umfasst auch die Optimierung der Stra­ßenentwässerung. Die jetzt genehmigten Maßnahmen, insbesondere die Er­richtung von vier Regenrückhaltebecken, werden die schadlose Ableitung des Nieder­schlagswassers von der Verkehrsanlage gewährleisten.

Für den Ausgleich der mit dem Bauvorhaben verbundenen nachteiligen Fol­gen für Natur und Landschaft hat der Vorhabensträger einen land­schaftspflegerischen Begleitplan vorgelegt. Darin sind unter anderem Entsiegelungs- und Rekultivierungs­maßnahmen, Baum- und sonstige Gehölzpflanzungen sowie Ge­wässerrenaturierungen enthalten. Das Ausbauvorhaben umfasst ferner den Bau meh­rerer ökologisch wirksa­mer Durchlässe und Unterführungen, unter anderem für die im Vorhabensgebiet leben­den Fischotter und Amphibien. Die Sperrwirkung der Trasse wird damit im Vergleich zur momentanen Situation reduziert.

Die öffentliche Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses wird in den Städten Dresden, Radeburg und Lommatzsch sowie in den Gemeinden Klipphausen und Zeithain erfol­gen. Auslegungszeitraum und -ort werden rechtzeitig vorher bekannt gemacht.

Quelle: Landesdirektion Dresden
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