Ab 1. Januar bundesweit: Führerschein mit 17

Mit 16 schon die ersten Fahrstunden, mit 17 dann der Führerschein. Ab 1. Januar 2011 ist bundesweit möglich, was sich in Sachsen bereits seit 2006 sehr gut bewährt hat.

„Das ist ein Vorteil für die jungen Leute, denn sie sind nicht nur mobiler und unabhängiger, sondern sie gewinnen mit einer Begleitperson an ihrer Seite die so wichtige Sicherheit hinter dem Lenkrad einfach besser. Das begleitete Fahren trägt außerdem zur Verkehrssicherheit bei, denn obwohl die Fahranfänger jünger werden, verursachen sie weniger Unfälle“, so Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP).

Ursprünglich war das „Führen von Fahrzeugen in Begleitung“ als Modellversuch gestartet, hat dann aber durch seine positiven Ergebnisse auf ganzer Linie überzeugt. Ziel war und ist es, die Unfallhäufigkeit bei jungen Fahrern zu senken. Ein Begleiter in den ersten Monaten der Fahrpraxis gibt den jungen Autofahrern langfristig mehr Sicherheit und Erfahrung am Steuer. Damit sinkt das Unfallrisiko deutlich.

„Die jungen Fahranfänger sind motiviert und überdurchschnittlich erfolgreich bei den Prüfergebnissen“, so der Minister weiter. Außerdem verbringen die Eltern als Begleitperson während der gemeinsamen Autofahrten Zeit mit ihren Kindern, können sie dabei von ihren Erfahrungen profitieren lassen und sie bestärken.

Eine Informationsbroschüre („Fahren ab 17“) kann ab Januar beim Zentralen Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung angefordert werden unter Telefon: (0351) 2103671 und -72 oder per E-Mail:  publikationen@sachsen.de

Sachsenweit haben in diesem Jahr bis zum 30.11. mehr als 41.000 Fahrschüler ihre praktische Prüfung bestanden. Davon nutzten 12.8000 die Möglichkeit, die Führerscheinprüfung bereits mit 17 abzulegen. Die Quote ist damit seit 2006 von 27 auf 31 Prozent leicht angestiegen, so das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.