Abgefahren – 100.000er BMW i3 in Leipzig gefertigt

Leipzig – Zu solch einem Termin kommt der sächsische Ministerpräsident besonders gerne – der 100.000 BMW i3 ist im Leipziger BMW Werk vom Band gelaufen. Im September 2013 startete die Produktion des BMW i3.

 

 

Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der BMW AG, Harald Krüger resümierte Tillich die Entscheidung der Bayrischen Motoren Werke, das neue Werk nach Sachsen zu bringen. Allerdings ist diese Automobile Revolution noch nicht ganz in Deutschland angekommen, der größte Absatzmarkt für den i3 liegt in den USA, Großbritanien und Norwegen. Deutschland hängt da noch hinterher.

Ein weiteres Highlight am Donnerstag war auch der neue i8 Roadstar, welcher erst nächstes Jahr Weltpremiere feiert. Die Gäste auf dem BMW-Werk konnten schonmal als erste einen Blick auf das neue Gefährt werfen.

Aber auch diese Premiere wurde gefeiert: die Inbetriebnahme einer Speicherfarm auf dem BMW-Werk Gelände. Diese soll als Energiespeicher des von den Windrädern produzierten Stromes dienen. Dieser wird in erster Linie für das Werk genutzt aber auch in öffentliche Netz einspeißen. Mit der Speicherfarm kann einem geringen Stromangebot in den Netzen Energie beigesteuert werden. Die Akkus sind dabei ehemalige i3 Batterien. 500 solcher gebrauchter i3 Batterien sind aktuell in der Speicherfarm verbaut, 200 zusätzliche hätte noch Platz. Die Batterie des 100.000 i3 Fahrzeugs wird allerdings ersteinmal auf der Straße benötigt.