Abitur in Klassenstufe 12 hat sich bewährt

Schneller im Berufsleben: Sachsen ist Vorreiter beim Abi nach 12 Jahren. Andere Bundesländer ziehen nach. Ein Abi nach 13 Jahren wäre eine Rolle rückwärts, so Kultusminister Roland Wöller. +++

Die rot-grüne Minderheitenregierung schwimmt hier gegen den Erfolgstrend. Das Abitur nach 13 Jahren führt zu einem föderalen Flickenteppich. Sachsen zeigt, dass das Abitur nach 12 Jahren ohne Qualitätseinbußen möglich ist. Das Sachsen hier als Vorreiter den richtigen Weg eingeschlagen hat, zeigen nicht zuletzt die nationalen und internationalen Bildungsvergleiche wie Bildungsmonitor und PISA.

Auch Länder wie zum Beispiel Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Sachsen-Anhalt und Hessen haben sich diesem Konzept angeschlossen und das Abitur nach 12 Jahren eingeführt. Notwendig sind vielmehr Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit in Deutschland. Die Länder stehen in der Verantwortung. Mit Blick auf die gestiegene Mobilität der Familien ist es höchste Zeit, verbindliche und vergleichbare Bildungsstandards für das Abitur einzuführen“.

Kultusminister Roland Wöller setzt sich für ein flächendeckendes 12-jähriges Abitur und ländergemeinsame Prüfungen ein. Das würde zugleich die Mobilität erhöhen und die Akzeptanz des Bildungsföderalismus stärken. „Ich bin überzeugt, dass echter Qualitätswettbewerb unter den Bundesländern wichtig und notwendig ist, aber wir müssen uns zu einem verantwortungsbewussten Bildungsföderalismus bekennen, der vor allem den Schülern zugute kommt. Nach 12 Jahren Abitur haben die Absolventen die Möglichkeit, schneller ins Berufsleben zu starten.“

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Kultus und Sport

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