Abriss

Während Dresden dieses Jahr sein 800. Jubiläum begeht, wird auch im Stadtteil Prohlis gefeiert. 30 Jahre Platte stehen hier auf dem Programm. Doch von der Aufbruchstimmung von vor reichlich einem Viertel Jahrhundert ist nichts mehr geblieben. In Prohlis wird abgerissen.

Im letzten Jahr allein fünf Wohnhäuser. Vom dem Wohnblock in der Trattendorfer Straße ist nicht mehr viel zu sehen. Die Bagger zerkleinern noch die letzten Platten und dann ist das 10- geschossige Gebäude Geschichte. Am Anger ist nur noch eine Grube von dem ehemaligen 17-Geschosser übrig. Bis zu 40 Prozent Leerstand gab es in diesen Häusern. Die Prohliser sehen dem Abriss mit gemischten Gefühlen zu. Viele haben selbst miterlebt, wie der Stadtteil entstand und dafür auch Aufbaustunden geleistet. Die Mitglieder der Bürgerinitiative Prohlis sehen aber auch eine Chance in der Umgestaltung. Die Flächen werden meist zu kleinen Parks umgestaltet und so kommt mehr grün in Platte. 5 Millionen Euro hat die WOBA im letzten Jahr für den Abriss ausgegeben. Doch von einem Rückzug will Horenburg nicht sprechen. Schließlich wurden auch 19 Millionen in den Aufbau investiert.

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