Abriss der alten Propsteikirche geht voran

Leipzig – Heilige Messen finden hier bereits seit 2015 nicht mehr statt. Im vergangenen Jahr verkauft die katholische Kirche das Gebäude für einen siebenstelligen Betrag an einen Investor.

Nach Beginn der Abbrucharbeiten gab es Bürgeranfragen, weil eine Kontamination des Bauschutts mit Asbest vermutet wurde. Laut Angaben des Eigentümers sei die Asbestbelastung nur gering.

Bisher ist nicht klar, was der Eigentümer mit dem Baugrund vor hat. Sicher ist, dass der Glockenturm erhalten bleibt. Er steht unter Denkmalschutz.

Das Gotteshaus in der Emil-Fuchs-Straße wurde im Jahr 1982 erbaut. Entworfen von der Bauakademie der DDR entstand ein beispielhaftes Zeugnis für den Sakralbau der DDR-Architektur. Auch nach der Wende fanden hier noch Heilige Messen statt.