Abriss im Inneren kommt zum Abschluss

Dresden - Die Sanierung der denkmalgeschützten Schwimmhalle am Freiberger Platz verläuft planmäßig. Bis Ende April liegt der Hauptaugenmerk auf den Rohbauarbeiten. Sobald es die Witterung zulässt, werden die Dachdeckerarbeiten fortgesetzt.

Auf Anfrage von DRESDEN FERNSEHEN teilt Lars Kühl, Sprecher der Dresdner Bäder GmbH, dass bisher nichts außergewöhnlich Unvorhergesehenes passiert ist. Die notwendigen Abrissarbeiten im 1969 fertiggestellten alten Komplex sind nahezu komplett abgeschlossen. Jetzt läuft bis Ende April vor allem der Rohbau. Neben den Dachdeckerarbeiten muss auch die statische Erneuerung der aufwendigen Konstruktion noch abgeschlossen werden. Der Einbau von technischen Anlagen soll im März im Untergeschoss beginnen. Ab 19. Februar sollen die Glasfassaden montiert werden. Die Montage dauert aller Voraussicht nach zwei Wochen. Die sanierte Halle, die Saunalandschaft und die Springerhalle sollen im Frühjahr 2019 eröffnet werden.

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Damit wäre das Großprojekt Schwimmhalle Freiberger Platz für die Dresdner Bäder abgeschlossen. Bereits vergangenes Jahr konnte der neue Anbau in Betrieb genommen werden. Für den gesamten Komplex sind Kosten von über 31 Millionen Euro kalkuliert. Durch Baupreisentwicklung, Zinsniveau und die boomende Bauwirtschaft ist eine exakte Schlusssumme derzeit nicht abzuschätzen, so Kühl.