Absage für Klaus Siemon

Chemnitz- Klaus Siemon hat vor dem Landgericht Chemnitz eine erneute Absage erhalten. Der Insolvenzverwalter des Chemnitzer FC wollte ein vom Verein eröffnetes Bankkonto für seinen Arbeitsbereich geltend machen.

Der ehemalige Notvorstand der Himmelblauen hatte im August im Streit um den Fortbestand des Nachwuchsleistungszentrum das Konto eröffnet. Damit sollte der Weiterbetrieb gewährleistet werden. Das Konto lies Siemon sperren. Er begründete sein Handeln damit, dass er als Insolvenzverwalter über das Vermögen des Vereins verfüge und die Geldeingänge auf ein von ihm betreutes Konto laufen sollen.
Das Landgericht erklärte die Sperrung jetzt für nicht rechtens, mit der Begründung, dass Siemon das Nachwuchsleistungszentrum zur Fortführung im insolvenzfreien Bereich freigegeben hatte. Damit habe er laut dem Gericht die Verwaltung des Nachwuchsleistungszentrums in die Hände des Vereins gelegt.
Mit der Freigabe des Kontos können nun wieder Gelder für die Jugendarbeit fließen. Ausgeschlossen davon sind Zahlungseingänge wie Mitgliedsbeiträge.