Acht Konzerte an acht Tagen in Chemnitz

Die Robert-Schumann-Philharmonie der Theater Chemnitz hat am Mittwochabend den Auftakt einer außergewöhnlichen Konzertreihe bestritten.

In der Markuskirche spielte das Orchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor Frank Beermann die erste und zweite Sinfonie von Franz Schubert.

Dieses Konzert war der Auftakt für insgesamt acht Konzerte mit Werken des berühmten österreichischen Komponisten, die an acht aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden.

Dabei werden sämtliche Sinfonien des 1797 in Wien geborenen Schubert gespielt, der als Meister der Frühromantik gilt. In vier Kammerkonzerten werden aber auch Streichquartette und Stücke für Klaviertrio zu Gehör gebracht.

Interview: Frank Beermann – Generalmusikdirektor

Bei dem Konzert in der Markuskirche wurde den Zuhörern das eher selten gespielte sinfonische Frühwerk Schuberts näher gebracht. Seine erste Sinfonie schrieb der Komponist mit 16 Jahren.

Mit der Konzertreihe soll der musikalische Reifeprozess Franz Schuberts nachvollzogen werden, der mit nur 31 Jahren starb und dennoch rund 1.000 Kompositionen hinterließ.

Zu den weiteren Veranstaltungsorten werden unter anderem das Opernhaus, das Wasserschloss Klaffenbach und die Villa Esche zählen.

Ungewöhnlich sind die Auftritte der Robert-Schumann-Philharmonie im Straßenbahnbetriebshof Adelsberg und in der Wandelhalle des Chemnitzer Rathauses.

Der Abschluss der Konzertreihe wird am Mittwoch, dem 16. Juli, in der Stadthalle Chemnitz stattfinden. Dann werden die Sinfonien Nr. 7 und 8 von Franz Schubert erklingen.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar