Achtsam, aktiv und ausgeglichen: So umgeht man den Winterblues

In der dunklen Jahreszeit entsteht aufgrund der kurzen Tage und einem Mangel an Tageslicht oft ein veritabler Winterblues. Viele fühlen sich im Herbst und Winter müde, erschöpft und antriebslos. Man kann allerdings einiges gegen diese jahreszeitlichen Verstimmungen tun. Ein heißes Bad oder ein gemütlicher Filmabend wirken Wunder gegen aufkommende Winterdepressionen. Achtsamkeit heißt das Stichwort – Entspannungsübungen und eine Kanne Tee helfen dabei, die gute Laune zu behalten, und lassen sich auch prima in den Alltag integrieren.

Vitamin-D-Mangel ausgleichen

Zu wenig Tages- und vor allem Sonnenlicht ist eine häufige Ursache für schlechte Stimmung. Dem Körper fehlt dann Vitamin D, das im Organismus dafür sorgt, dass sich das Glückshormon Serotonin im Gehirn anreichert.

Es kann daher zu Stimmungsschwankungen kommen und auch zu einer Störung des Tag-Nacht-Rhythmus. Das verstärkt ausgeschüttete Einschlafhormon Melatonin macht zudem schläfrig und lustlos. So kommt es zu der besagten jahreszeitlich bedingten Winterdepression, die im Vergleich zu klassischen depressiven Erkrankungen auch atypische Symptome aufweisen kann. Dagegen lässt sich ankämpfen mit einer bestmöglichen Nutzung des Tageslichts.

Es ist empfehlenswert, so viel wie möglich rauszugehen und zum Beispiel einen Spaziergang zu machen oder bei Gelegenheit mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren oder Besorgungen zu erledigen.

In Innenräumen wie beispielsweise im Büro helfen Tageslichtlampen dabei, eine ausreichende Lichteinstrahlung im Spektrum des Sonnenlichts zu bekommen – ohne den schädlichen UV-Anteil. Eine leistungsstarke Tageslichtlampe kann eine Beleuchtungsstärke von 10.000 Lux erreichen, was der Tageslicht-Intensität an einem klaren Wintertag entspricht. Am besten setzt man sich morgens für mindestens 30 bis 120 Minuten in höchstens achtzig Zentimeter Entfernung vor die Tageslichtlampe. Bereits nach etwa einer Woche sollte eine Verbesserung des allgemeinen Gemütszustands zu spüren sein. Auch die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten als Nahrungsergänzungsmittel kann den Hormonhaushalt des Körpers in der sonnenarmen Wintersaison unterstützen. Ergänzend lässt sich mit Johanniskraut die Stimmung aufhellen, das Heilkraut kann zudem Angstzustände lösen und Unruhe lindern. Bei trockener Winterluft sollte man auf jeden Fall ausreichend trinken; schmackhafte Tees helfen zugleich, den Körper von innen zu wärmen.

Mit hellen Farben entgegenwirken

Gegen trübes Nebelgrau und typisches Novemberwetter helfen warme, satte Farben, wie sie auch im vielfältigen Sortiment der Herbstmode für Damen zu finden sind. Farben sind Balsam für die Seele und lassen sich zusammen mit natürlichen Materialien auch wunderbar in die saisonale Herbst- und Winterdekoration der eigenen vier Wände integrieren. Die Natur legt in der kalten Jahreszeit eine Pause ein und auch wir Menschen sollten uns Wohlfühlmomente schaffen und ausspannen.

Ausgewogen ernähren und bewegen

Kälte und Winterblues sorgen oft für mehr Appetit. Daher ist es besonders wichtig, auf eine gesunde Ernährung zu achten. Vor allem die Vitaminversorgung ist im Winter häufig zu niedrig, da Obst und Gemüse seltener auf dem Speiseplan stehen. Dabei gibt es tolle Rezepte für Wintergerichte mit saisonalen Produkten wie Kürbis, Süßkartoffeln oder Kohlrüben. Leckeres Essen hebt darüber hinaus auch die Laune: Lassen Sie sich doch zum Beispiel mal eine Entenbrust auf Steinpilz-Pastinaken-Risotto schmecken! Wer sich im Allgemeinen gesund ernährt, darf dann auch mal zur Schokolade greifen. Vor allem Bitterschokolade enthält die Aminosäure Tryptophan, die das Glückshormon Serotonin aufbaut – eine weitverbreitete Aussage wäre damit belegt: Schokolade macht glücklich. Wer dann doch zu viel genascht hat, dem sei auch im Winter eine Portion Sport empfohlen. Bewegung an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und stärkt das Immunsystem. Regelmäßig eine halbe Stunde joggen, Schneewanderungen oder Langlaufen sorgen für die Ausschüttung eines wahren Cocktails an Hormonen und Botenstoffen: Neben Serotonin sorgen Dopamin und Adrenalin dafür, dass wir wacher und besser gelaunt sind. Es gibt also jede Menge Möglichkeiten, den Winterblues ganz leicht und schnell zu bekämpfen!