ADFC für Fußgängerzone in der Schloßstraße

Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub ist für eine Fußgängerzone in der Schloßstraße in Dresden. Die Sicherheit muss wichtiger sein als Autos, da gerade Toursiten über die Schloßstraße flanieren. +++

Besonders im Sommer flanieren zahlreiche Touristen über die Schloßstraße. Sie verbindet die Fußgängerzonen der Prager und der Hauptstraße miteinander. Und auch für den Radverkehr ist die schmale Gasse eine wichtige Verbindung durch die Stadt. Laut Dresdner Radverkehrskonzept erfüllt die „Augustusroute“ sogar wichtige Funktionen im Radwegenetz.

Doch jetzt wurde die Schloßstraße von einer für Radfahrer freigegebenen Fußgängerzone in einen Verkehrsberuhigten Bereich verwandelt. Nun dürfen hier Autos durchfahren, was zu Platzproblemen und Konflikten mit Fußgängern und Radfahrern führt. Viele Autofahrer nutzen die Straße nun gern als Parkplatz. Wo es Fußgänger und Radfahrer schon nicht immer leicht miteinander hatten, wird es dadurch eng.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Dresden wendet sich gegen diese Platzverschwendung auf dem engen Raum. „Wenn die von der Stadt für den Radverkehr als wichtig erachtete „Augustusroute“ jetzt zu einer Strecke wird, auf der auch geparkt werden darf, dann wird das sehr eng. Für die vielen Touristen, den Radverkehr und Autos zusammen ist auf der Schloßstraße zu wenig Platz. Zum Parken gibt es in der Innenstadt eine Reihe von Tiefgaragen, die mit öffentlichen Mitteln aus der Stellplatzablöse gefördert wurden. Die sollten dann auch benutzt werden.“ sagt Konrad Krause, Sprecher des ADFC Dresden.

„Die enorme Überzahl an Fußgängern, die auf der Schloßstraße unterwegs sind, brauchen auch ihren Platz. Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer muss immer Vorrang haben. Auch auf der Schloßstraße.“

Quelle: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Dresden e.V.

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