Adolph-Kolping-Schule bringt Bewegung in den Unterricht

Die Adolph-Kolping-Schule (AKS) beteiligt sich in diesem Schuljahr 2011/12 als Dresdens einzige Berufsschule am Projekt „Bewegte Schule“.

 
Früher waren Kippeln, Zappeln und Laufen im Unterricht tabu. Heute ist erwiesen, dass Bewegung die Denk- und Konzentrationsfähigkeit steigert! Damit die wissenschaftlichen Ergebnisse künftig auch angewendet werden, bringt das Projekt „Bewegte Schule – Partner für Sicherheit“ abseits der Sportstunden mehr Bewegung in den Unterricht. Wenn alle Anforderungen einschließlich sicherheitstechnischer Standards erfüllt werden, winkt am Schuljahresende das Zertifikat „Bewegte Schule“.

„Uns geht es jedoch weniger um diesen schönen Titel als vielmehr darum, den Unterricht weiter zu verbessern. Das Projekt ist wirklich wunderbar, denn es steigert die Aufmerksamkeit der Schüler und die Kollegen werden für neue Unterrichtsmethoden sensibilisiert“, begründet Bianca Pilch, stellvertretende Schulleiterin der AKS in Dresden, die Teilnahme.

Ausgangspunkt für das Projekt an der Kolping-Schule war im Juni eine Umfrage unter Schülern und Lehrern nach der Zufriedenheit mit der Bewegung in der Schule. „Die Lehrer lernten danach in einer umfangreiche Fortbildung an der Uni Leipzig, wie sie mehr Bewegung in den Unterricht bringen können und setzten Ziele, wie das Gelernte künftig umgesetzt werden kann“, erläutert Bianca Pilch.

Hintergrund:

Das Zertifizierungsprojekt „Bewegte Schule“ wurde von der Unfallkasse Sachsen, der Forschungsgruppe „Bewegte Schule“ der Universität Leipzig sowie dem Sächsischen Kultusministerium gemeinsam ausgelobt. Das landesweite Projekt fußt auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird von Sportpädagogen der Forschungsgruppe „Bewegte Schule“ an der Universität Leipzig betreut. Insgesamt nehmen in diesem Schuljahr 35 Schulen in Sachsen daran teil, darunter nur drei Berufsschulen. 

Quelle: Medienkontor

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