Ärger um die Hofewiese

Der Landgasthof Hofewiese in der Dresdner Heide verfällt immer mehr. Ein bayrischer Investor hatte den Gasthof Anfang 2006 gekauft und sollte ihn unter strengen Auflagen bis Februar dieses Jahres renovieren und wieder eröffnen. Doch nichts geschah. Das Haus gammelte weiter vor sich hin. Derzeit macht sich der erste Sachsenbund zu Dresden für das Haus stark. Dennoch soll es jetzt zurück in städtische Hand fallen.

Es ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Wanderern gewesen: Der Landgasthof Hofewiese . Im Jahr 2000 musste er schließen. Die Stadt Dresden verkaufte 2006 den Gasthof für 22.000 Euro an einen bayrischen Investor. Der Verkauf war an Bedingungen geknüpft. So sollte der Käufer den Gasthof innerhalb von zwei Jahren sanieren und als Gaststätte wieder eröffnen.

Und der Sachsenbund als Mieter der Hofewiese bessert derzeit das marode Gebäude aus. Die Stadt hatte das untersagt, da keine Baugenehmigung vorliegt. Jetzt will die Stadt das Objekt zurückerwerben. Doch dabei gibt es ein Problem.

Dem derzeitigen Mieter, dem Sachsenbund und Robert Koch reicht es nun auch. Er will strafrechtlich gegen den Investor vorgehen, denn er fühlt sich betrogen. 

Die Hofewiese selbst möchte Norbert Koch in eine Stiftung überführen, damit sie künftig allen zur Verfügung steht.

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