Ärztliches Auftrittsverbot für Herbert Köfer

Herbert Köfer muss weiterhin in ärztlicher Behandlung bleiben und kann nicht wie erhofft ab nächsten Donnerstag auf der Bühne stehen. Vertreten wird er durch Jürgen Mai. +++

Nicht nur im Stück geht es stürmisch zu, auch außerhalb des Theaters waren die letzten Tage rund um die Vorstellungen von „Paul auf hoher See“ alles andere als ruhig.Nach Stunden der Ungewissheit stand gestern fest, dass Herbert Köfer weiterhin ärztliche Behandlung durch die Klinik in Bad Sarow benötigt und doch nicht, wie zunächst geplant, ab Donnerstag wieder auf der Bühne stehen konnte.Um nach vorangegangenem Vorstellungsausfall den Spielbetrieb gewährleisten zu können und zugunsten des Publikums nicht weitere Vorstellungen absagen zu müssen, war es Köfers persönlicher Wunsch, dass die Vorstellungen von „Paul auf hoher See“ mit einer Umbesetzung dennoch stattfinden.

Auf Anfrage von Intendant Christian Kühn erklärte sich Jürgen Mai, selbst langjähriger Intendant der Comödie, kurzfristig bereit einzuspringen. Innerhalb weniger Stunden studierte er seine Rolle gemeinsam mit den Kollegen Sascha Gluth, Mirjam Köfer, Beate Laaß und Andreas Jendrusch ein und meisterte die Premiere am Abend mit Bravour. Auch das Publikum war begeistert und zeigte vollstes Verständnis für die sehr spezielle Situation.Herbert Köfer selbst war in Gedanken den ganzen Abend anwesend und hat aus dem Krankenbett mitgefiebert. „Ich hätte mir eine Live-Übertragung gewünscht“, meinte er zu Ehefrau Heike Köfer.Im Moment lassen sich keine genauen Aussagen darüber treffen, ob und wann er wieder in „Paul auf hoher See“ auf der Bühne stehen wird. Fest steht nur, dass Jürgen Mai die Rolle des Paul Schmidt bis Mitte nächster Woche übernehmen wird..„Wir können im Moment nur kurzfristige Entscheidungen treffen.“ erklärt Intendant Christian Kühn. „Ich bin froh, dass wir dem Publikum dank Jürgen Mai einen dennoch amüsanten Abend schenken können, denn das ist auch in Herbert Köfers Sinn. Aber Priorität ist unabhängig von der Besetzungsfrage nun hauptsächlich, dass er bald gesund wird.“

Hintergrund:
PAUL AUF HOHER SEE
Das neue Abenteuer vom Rentner, der niemals Zeit hat. Eine stürmische Komödie von Christian Kühn
Regie: DOMINIK PAETZHOLDT

Nach dem großen Erfolg von „Rentner haben niemals Zeit“ präsentiert die Comödie Dresden mit Herbert Köfer, Christian Kühn (Buch) und Dominik Paetzholdt (Regie) eine neue Geschichte, die ebenso liebenswürdig, emotional und gewitzt ist, wie ihr Vorgänger.Paul verlässt seine Gartensparte und sein hektisches Rentnerdasein – welches durch seine Hilfsbereitschaft für Nachbarn und Bekannte zum 24 Stunden Job wurde – für eine ganz spezielle Segelreise. Dort – auf hoher See – verspricht er sich nun ein wenig Ruhe, auch wenn er das Boot nicht ganz freiwillig besteigt. Und ehe sich Paul versieht, gerät er nicht nur in das Visier der Wasserpolizei, sondern in einen gewaltigen Strudel eines feucht-fröhlichen Chaos… und zu allem 

Quelle: Comödie Dresden
Bildquelle: Comödie Dresden 

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