Äußere Fahrbahn auf der Albertbrücke zu breit geplant

Die SPD-Fraktion und die Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN fordern die Einhaltung des Stadtratsbeschlusses zur Fahrbahnbreite der Albertbrücke. +++

Lesen Sie hier Ausschnitte einer Pressemeldung der SPD und der GRÜNEN:

Die beiden Fraktionen kritisieren, dass die äußere Fahrbahn der Albertbrücke nicht wie vom Stadtrat beschlossen 3,00 Meter sondern 3,30 Meter breit werden soll. Die Begründung dafür läge darin, dass nach eingehender Prüfung 3 Meter breite nicht ausreichend sind, da so unter anderem zu wenig Sicherheitsabstand gewährleistet wird.

Die Richtlinien für die Anlagen von Stadtstraßen besagen, dass es eine Regelbreite von 3 Metern bei Hauptverkehrsstraßen mit geringen Schwerverkehrsanteil gibt. Mit 2% hat die Albertbrücke einen gerinen Schwerverkehrsanteil. Da die innere Fahrbahn sowieso 3,30 Meter breit werden wird, da der Abstand zur Straßenbahn sonst zu knapp wird, sei es unverständlich, die äußere Fahrbahnbreite auf 3,30 Meter zu erhöhen.

Damit wird der Radverkehr, dessen Mindestbreite bei 2 Metern liegt, momentan beim Fall Albertbrücke jedoch nur 1,60 Meter beträgt, erheblich verkürzt und der KfZ-Verkehr, der in den letzten Jahren in der Stadt Dresden deutlich abgenommen hat, vergrößert. In Anbetracht der Tatsache, dass im Schnitt 9.000 Radfahrer pro Tag die Brücke überqueren und das Fahrrad auch in Zukunft als Verkehrsmittel an Bedeutung gewinnen wird, sei es nicht vertretbar, die Fahrbahnbreite zu erhöhen.

„Wir werden die Einhaltung des Stadtratsbeschlusses weiter einfordern.“ schließt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion ab.

Quelle: Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Fraktion
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