AfD-Liste in Sachsen erweitert

Dresden - Die Partei "Alternative für Deutschland" hat sich erfolgreich gegen die Kürzung ihrer Kandidatenlisten durch den Landeswahlausschuss durchgesetzt - jedenfalls teilweise. Nachdem die Partei 61 Kandidaten für die Landtagswahl am ersten September gewählt hatte, wurden nur 18 zugelassen.

Grund dafür war laut Landeswahlausschuss die Aufteilung der Wahl in zwei Versammlungen mit verschiedenen Wahlmodalitäten. Am Donnerstag fällte der Sächsischen Verfassungsgerichtshofs in Leipzig das Urteil, dass immerhin 30 Kandidaten zugelassen werden. Dies ist als Teilerfolg für die AfD zu werten, da sie nach aktuellen Schätzungen nach der Landtagswahl einen Anspruch auf rund 30 Plätze hätten. Die endgültige Entscheidung über die restlichen Plätze soll am 16. August fallen.

Als „weise Entscheidung“ bezeichnet Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler das Urteil: „Die Demokratie in Sachsen funktioniert und die Chancengleichheit politischer Parteien wird gewahrt", so Rößler auf Twitter.