Aktionsbündnis „Dresden hilft“ ruft zu Spenden für Nepal auf

Aktuell sind zwei Wasserexperten von arche noVa mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Nepal tätig. Vier weitere Anlagen sollen folgen. Die Anlagen sollen in einer mit 1100 Bewohnern in Bhaktapur aufgestellt werden. +++

Das Aktionsbündnis „Dresden hilft“ der Landeshauptstadt Dresden und der Hilfsorganisation arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. ruft dringend zu Spenden für die vom Erdbeben betroffenen Menschen in Nepal auf.

„Der Hilfsbedarf im Bereich Trinkwasser ist besonders hoch. Wir sind froh, dass wir in unserer Stadt Spezialisten aus diesem Bereich haben, die weltweit in den Einsatz gehen können. Deshalb bitte ich alle Dresdnerinnen und Dresdner diese Arbeit zu unterstützten“, sagt Erster Bürgermeister Dirk Hilbert heute in der Landeshauptstadt. „Je größer unsere Unterstützung, umso mehr humanitäre Hilfe kann arche noVa vor Ort leisten.“

Aktuell sind zwei Wasserexperten von arche noVa im Katastrophengebiet tätig, ihnen stehen zwei kompakte Trinkwasseraufbereitungsanlagen zur Verfügung, die sie aus Deutschland eingeführt haben, vier weitere sind auf dem Weg vom Hersteller nach Nepal. Das Einsatzteam arbeitet mit Hochdruck daran, geeignete Einsatzorte ausfindig zu machen. Gestern konnte Diplom-Ingenieur Konrad Menzel bereits die Gegend rund um das Epizentrum des Erdbebens erkunden, während Projektleiter Friedrich Machein in der ebenfalls schwer betroffenen Hauptstadt Kathmandu Koordinierungsgespräche mit den zuständigen Behörden und anderen internationalen Hilfsorganisationen führt.
 
„Für unsere Aktivitäten hat Sorgfalt Vorrang vor Aktionismus. Angesichts der immer noch unübersichtlichen Situation wird wohl noch Zeit vergehen, bevor wir alle unsere Anlagen in Betrieb nehmen können“, berichtet Machein. Einen potentiellen Einsatzort habe arche noVa jedoch bereits ermittelt. Es handelt sich um eine Notunterkunft mit 1.100 Bewohnern in der historischen Königsstadt Bhaktapur 15 Kilometer vor Kathmandu.

Bereits am Wochenende wird voraussichtlich ein weiterer Mitarbeiter von arche noVa in Nepal eintreffen, um den Aufbau von Wassersystemen für die Not leidende Bevölkerung zu unterstützen. Mit den in Nepal eingeflogenen Trinkwasseraufbereitungsanlagen hat arche noVa bereits in Haiti, Pakistan, auf den Philippinen und in Vanuatu gute Erfahrung gemacht.  Eine Anlage kann bis zu 500 Liter Wasser pro Stunde produzieren. Im Idealfall können sechs Systeme bis zu 12.000 Menschen am Tag versorgen.

„Die Welt schaut zutiefst bewegt und schockiert nach Nepal. Manche Dresdnerinnen und Dresdner kennen Nepal selbst als wunderschönes Land. Besonders Trekkingfreunde zieht es zu den Bergen des Himalayas oder den Tempelstädten im Kathmandutal, das nun so schwer zerstört ist. Nepal ist zugleich eines der ärmsten Länder Asiens und braucht Unterstützung“, fasst Dirk Hilbert den Aufruf von „Dresden hilft“ zusammen.  

arche noVa und das Bündnis „Dresden hilft“ bittet um Spenden für die Nothilfe von arche noVa unter dem Stichwort „Erdbeben Nepal“ bei der Bank für Sozialwirtschaft:

IBAN: DE78 8502 0500 0003 5735 00
BIC: BFSW DE 33 DRE

Quelle: arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. / Landeshauptstadt Dresden
 

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