Aktionstag gegen Rechts

Es sind Bilder wie diese, die vielen einen kalten Schauer über den Rücken jagen.

Neonazis veranstalten Schweigemärsche und Demonstrationen an Gedenktagen, wie dem 5. März in Chemnitz oder dem 13. Februar in Dresden. Anlässe, die sie gern für ihre propagandistischen Zwecke nutzen. Doch es gibt Widerstand. Widerstand in vielen Städten. Widerstand gegen Rechts.

Und das nicht nur an eben solchen Gedenktagen, sondern immer öfter. So auch am Dienstag in Chemnitz. Hier auf dem Areal vor dem Roten Turm im Stadtzentrum sind Aktionsstände aufgebaut, wird Gesicht gezeigt, Gesicht gegen Rechts. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Interview: Ines Vorsatz – LAP-Koordinierungsstelle der Stadt Chemnitz

Prominente Unterstützer wie zum Beispiel Culcha Candela mit internationaler Besetzung, die deutsche Pop-Gruppe Marquess oder die Münchner Freiheit.

Gemeinsam mit mehr als 500 Chemnitzerinnen und Chemnitzern haben sie sich ablichten lassen, um so gegen rechte Gesinnung zu protestieren.

Interview: Ines Vorsatz – LAP-Koordinierungsstelle der Stadt Chemnitz

Aktionen, wie diese gibt es aber nicht nur in Chemnitz sondern deutschlandweit. In Städten wie Leipzig oder Berlin sind ähnliche Fotoaktionen ins Leben gerufen worden, mit Erfolg.

Dabei gibt es zwar auch Rückschläge, so wurde das Plakat, das im August aufgehangen wurde, erst beschädigt und dann ganz abgerissen. Doch das zeige auch, so die Akteure der heutigen Veranstaltung, dass die Plakate Aufmerksamkeit erregen, und das offenbar an richtiger Stelle.

So wollen sie sich dadurch nicht beirren lassen und die Plakate immer wieder erneuern, wie auch heute Nachmittag.

Das, zusammen mit politischer Aufklärung der Menschen – vor allem Jugendlicher, sei nach wie wichtig im Kampf gegen rechte Gewalt lokal wie auch deutschlandweit.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar