AKTUELL Baustopp auf dem Dach der EnergieverbundArena

„Die Entscheidung, die Bauarbeiten nicht weiterzuführen wurde notwendig, weil der beauftragte Prüfstatiker die vorliegende Planung für einzelne Befestigungsdetails nicht freigegeben hat“, so der Sportstätten-Chef Sven Mania. +++

Die Bauarbeiten zur Sanierung des im Februar diesen Jahres geschädigten Daches der EnergieverbundArena Dresden können derzeit nicht weitergeführt werden. Auch die für Montag, 9.Juli 2012 geplante Öffnung und Begutachtung des Daches musste verschoben werden.
„Die Entscheidung, die Bauarbeiten nicht weiterzuführen wurde notwendig, weil der beauftragte Prüfstatiker die vorliegende Planung für einzelne Befestigungsdetails nicht freigegeben hat“, sagte Sven Mania, Betriebsleiter des Sportstätten- und Bäderbetriebes. „Außerdem erklärte uns die mit der Sanierung beauftragte Dachdeckerfirma, dass die theroetischen Planungen praktisch in der Arbeitsabfolge nicht ohne Fehler umsetzbar sind. Es ist eine spezielle Befestigung auf dem Dach notwendig, die sich durch alle unterschiedlichen Dachschichten zieht und auch noch das statische Tragwerk sichert. Nur dann ist eine langfristige Haltbarkeit des Dachaufbaus zu garantieren.“ Aus diesem Grunde schlug die für die Sanierungsplanung verantwortliche Arcus GmbH dem Eigenbetrieb Sportstätten- und Bäderbetrieb Ende vergangener Woche eine anderweitige Befestigungslösung vor.

Gegenwärtig arbeiten die Planer der Arcus GmbH, der Prüfstatiker und die Mitarbeiter des Sportstätten- und Bäderbetriebes an der Detailplanung dieser geänderten Befestigungskonstruktion. Da hier andere Materialen und Befestigungsteile zum Einsatz kommen, bedarf auch diese, für Ende dieser Woche angekündigte Detailplanung, einer abschließenden Prüfung und Freigabe durch den Prüfstatiker. „Erst wenn diese Ergebnisse vorliegen, können die erforderlichen Bestellungen ausgelöst und die Bauarbeiten weitergeführt werden“, so Mania weiter.

„Allen Beteiligten sind die Konsequenzen dieses Baustopps, vor allem die Auswirkungen auf den Eissport in Dresden vollumfänglich bewusst. Um dieses Jahr überhaupt noch eine Chance zu haben mit dem Dach fertig zu werden, müssen die Bauarbeiten spätestens Anfang August weitergehen. Bis dahin werden die Baumaßnahmen auf dem Dach wohl ruhen“, stellt Sven Mania, Leiter des Sportstätten- und Bäderbetriebes fest.

Welche konkreten Folgen sich für die Kosten und den Bauablauf ergeben, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht verbindlich gesagt werden. Hierzu bedarf zuerst der Vorlage der entsprechenden geprüften und freigegebenen Planungsunterlagen.
Fest steht jedoch bereits jetzt, dass das Sanierungsziel Anfang September diesen Jahres nicht erreicht werden wird. Ausgehend von dem bisher bekannten Bauabläufen muss derzeit mit einer Bauzeit bis Oktober gerechnet werden.
Seitens des Sportstätten- und Bäderbetriebes wird man angesichts dieser Situation zeitnah auf die Nutzer zugehen um gemeinsame Lösungsansätze zu suchen.

Quelle: Stadt Dresden

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