AKTUELL Dynamo Dresden vor Sportgericht

Der Deutsche Fußball-Bund hat am Donnerstag darüber informiert, dass das DFB-Sportgericht am 24. November 2011 in der Frankfurter DFB-Zentrale mündlich über die Vorkommnisse beim Dortmund-Spiel verhandelt. +++

Geleitet wird die Verhandlung von Hans E. Lorenz, dem Vorsitzenden des DFB-Sportgerichts.

Der DFB-Kontrollausschuss fordert in seinen Strafanträgen einen
Ausschluss der SG Dynamo Dresden vom DFB-Pokal für die neue Saison
2012/2013 und eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro für den
Deutschen Meister Borussia Dortmund. Die SG Dynamo Dresden hatte
gegen diesen Strafantrag fristgemäß durch Rechtsanwalt Christoph
Schickhardt Widerspruch beim Sportgericht eingelegt. Auch Borussia
Dortmund hat dem Strafantrag im Vorfeld der Verhandlung nicht
zugestimmt.

Die Verantwortlichen der SG Dynamo Dresden hatten sich bereits vor dem
Strafantrag des DFB durch eigenes konsequentes Handeln erste
Maßnahmen selbst aufzuerlegen. So wird die SG Dynamo Dresden auf
das komplette Gästekartenkontingent für das Auswärtsspiel des 16.
Spieltages beim FC St. Pauli, am 27. November 2011, verzichten und den
gesamten Gästeblock für die Fans der gastgebenden Mannschaft zur
Verfügung stellen. Außerdem werden die Verantwortungsträger der SGD
den FC St. Pauli bei der sicherheitstechnischen bzw. organisatorischen
Umsetzung dieser Maßnahme vor Ort am Millerntor in Hamburg
unterstützen und für mögliche, daraus resultierende finanzielle Verluste
entschädigen.

Darüber hinaus behalten sich die Verantwortlichen der SG Dynamo
Dresden vor, auch auf das darauf folgende Auswärtskartenkontingent
beim F.C. Hansa Rostock (16.-19.12.2011) zu verzichten, wenn es durch
Dresdner Zuschauer zu weiteren negativen Vorfällen beim Ostderby
gegen den FC Erzgebirge Aue im heimischen „glücksgas stadion“ oder im
Zusammenhang mit dem Spiel auf St. Pauli kommen sollte.

Quelle: SG Dynamo Dresden

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