AKTUELL: Einschwimmen der Dresdner Waldschlößchenbrücke nicht vor Dienstag

Grund dafür sind die Wetterbedingungen. Zurzeit werden an der Altstädter Vorlandbrücke die aufgelegten Hauptträger weiter verschweißt und mit den Querträgern verbunden. +++

+++ LIVESTREAM von der Dresdner Waldschlößchenbrücke – Näher dran am Baugeschehen! +++

Neben den Vorbereitungen für das Einschwimmen des Stromfeldes, welches in der 49. Kalenderwoche zunächst um etwa 40 Meter in Richtung Elbe geschoben worden ist, werden an der Altstädter Vorlandbrücke die aufgelegten Hauptträger weiter verschweißt und mit den Querträgern verbunden.
Die Pontons für das Einschwimmen liegen am Ufer bereit. Die Bauleitung der Waldschlößchenbrücke informierte heute, dass es bis einschließlich Dienstag, 14. Dezember 2010 nicht zum Einschwimmen der Strombrücke kommen wird. Grund dafür sind die aktuellen Wetterbedingungen.

Tunnelbau und Straßenanschlüsse: Falls es die Witterung und die Schneeverhältnisse erlauben, wird in der Stauffenbergallee das Segment 37 betoniert und gegebenenfalls das Segment 38 vorbereitet. Im Tunnel selbst laufen die Arbeiten an der seitlichen Notgehbahn und der Tunnelentwässerung weiter.
Verkehrshinweise: Für den Einschwimmvorgang würde das Käthe-Kollwitz-Ufer an der Brückenbaustelle auf der Altstädter Seite für den Autoverkehr gesperrt.

Die Umfahrung erfolgt dann über die späteren Auffahrten zur Brückenrampe. Radfahrer und Fußgänger werden weiter über das Käthe-Kollwitz-Ufer geführt. Die Umgehungstrecke für den Elbradweg ist bis auf weiteres aktiv und ausgeschildert. Die Beschilderung der relativ weiträumigen Umleitung zu beachten, wird dringend empfohlen. Der unmittelbare Baubereich kann nicht passiert werden.

Die Bautzner Straße ist zweispurig und die Waldschlößchenstraße nur für Anlieger befahrbar.
Auf der Altstädter Seite bleibt die Umgehungsstrecke für den Elberadweg bis auf weiteres aktiv. Die Umgehungsstrecke ist ausgeschildert. Die Beachtung der Beschilderung der relativ weiträumigen Umleitung wird dringend empfohlen, da der unmittelbare Baubereich nicht mehr passiert werden kann.

Was ist bisher auf der Brückenbaustelle passiert:

8. Dezember 2010 – 16:00 Uhr
Aufgrund der schwierigen Wetterlage kann das Einschwimmen bis einschließlich Freitag nicht stattfinden. Schneefall, Regen und Tauwetter lassen den Pegel der Elbe derzeit stark variieren, so dass ein sicheres Arbeiten auf dem Flusslauf nicht möglich ist. Am Freitag werden sich die Stadt Dresden und die Baubetriebe die Wetterprognosen anschauen und alle weiteren Entscheidungen treffen. Wir informieren Sie umgehend am Freitag sobald es etwas Neues gibt.

7. Dezember 2010 – 16:30 Uhr
Heute Vormittag wurde der Brückenbogen der Waldschlößchenbrücke um etwa 15 Meter in Richtung Elbufer geschoben. Der Verschub begann gestern Nachmittag auf der Altstädter Seite. Vorgesehen war eine Gesamtstrecke von ca. 30 Metern. Gestern wurden bis in die Abendstunden etwa 25 Meter geschafft. Der Brückenbogen steht jetzt statisch sicher auf dem Plattformwagen und dem Verschubschlitten und wartet auf seinen Transport direkt ans Ufer. Bis zum Elbufer beträgt die restliche Verschubstrecke jetzt noch etwa 80 Meter. Insgesamt wird der Brückenbogen an Land etwa 120 Meter geschoben. Morgen wird von der Bauleitung der Waldschlößchenbrücke eine Entscheidung zum weiteren Vorgehen erwartet.

7. Dezember 2010
Im Themenstadtplan von Dresden zeigt eine 3D-Animation das Einschwimmen der Waldschlößchenbrücke. Die Adresse lautet: http://stadtplan.dresden.de/Aktuelles bzw. Stadtentwicklung und Umwelt/3D-Visualisierungen. Das Video ist außerdem unter www.dresden.de/waldschloesschenbruecke zu finden.
Der Film im Themenstadtplan zeigt die Montage-Abläufe, die mithilfe des 3D-Stadtmodells veranschaulicht werden. Dazu gibt es kurze Beschreibungen. Die 3D-Animation ist auch auf dem You-Tube-Kanal der Stadt Dresden zu finden. Die Adresse lautet: www.youtube.com/user/wwwdresdende.

6. Dezember 2010 – 15:00 Uhr
Die Bauleitung der Waldschlößchenbrücke hat uns soeben informiert, dass mit dem Verschubvorgang des Brückenbogens Richtung Elbe begonnen wurde. Das Verschieben der Brücke um etwa 30 Meter in eine statisch sichere Position soll gegen 18 Uhr abgeschlossen sein. Wann der Verschubvorgang dann auf die Pontons und die Elbe weiter gehen kann, entscheidet sich frühestens am Mittwoch, 8. Dezember 2010. Diese Entscheidung ist abhängig von den meteorologischen Daten und dem damit zusammenhängenden Pegelstand der Elbe. In Prag und Umgebung sind für die nächsten Tage Regenfälle vorhergesagt. Das könnte einen Anstieg des Elbpegels zur Folge haben. Voraussetzung für den Einschwimmvorgang auf der Elbe ist ein Mindestwasserstand von 1,89 Metern am Pegel Dresden-Augustusbrücke.

3. Dezember 2010 – 13:00 Uhr
Das Heben des Brückenbogens hat begonnen. Momentan ist er bei über fünf Metern. In gut einer Stunde sollte er die Höhe von zehn Metern erreicht haben. Dann wird eine Unterbaukonstruktion unter den Brückenbogen gefahren und die Brücke auf diesen Unterbau abgesetzt, so dass sie sicher steht. Am Wochenende werden die Bauarbeiter die Hilfskonstruktionen, wie Hubtürme und Litzenheber, abbauen, um die Verschubbahn frei zu bekommen.

Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, wird der Verschub der Brücke bis ans Elbufer voraussichtlich am Montag, 6. Dezember, erfolgen. Der weitere Verschub der Brücke auf die Pontons, die heute an der Baustelle über die Elbe eintreffen, ist vom Wetter, Niederschlag und Wasserstand der Elbe abhängig. Die Entscheidung dazu treffen die beauftragten Bauunternehmen in eigener Verantwortung. Für das Einschwimmen wird ein Elbpegel höher als Mittelwasser benötigt. Gleichzeitig muss der Elbpegel über einen längeren Zeitraum stabil sein.

3. Dezember 2010 – 8:30 Uhr
Die Bauleitung der Waldschlößchenbrücke hat uns soeben informiert, dass mit dem Heben des Brückenbogens auf 10 Meter begonnen wurde. Der Brückenbogen kommt jetzt auf eine Hilfskonstruktion, welche die Brücke während des Verschubs auf der notwendigen Höhe hält.
Der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz, informiert Sie heute 11 Uhr vor Ort über den technologischen Ablauf. Treffpunkt: Neubertstraße / Ecke Käthe Kollwitz Ufer.

2. Dezember 2010
Die Bauleitung der Waldschlößchenbrücke hat uns soeben informiert, dass mit dem Heben des Brückenbogens auf zehn Meter morgen gegen 10 Uhr begonnen wird. Heute verhindern die tiefen Temperaturen und der Schneefall die dafür notwendigen Arbeiten. Der Brückenbogen kommt dann auf eine Hilfskonstruktion, welche die Brücke während des Verschubs auf der notwendigen Höhe hält. Beachten Sie bitte, dass der Termin morgen nochmals aus witterungsbedingten oder technischen Gründen verschoben werden könnte. Wir informieren per Pressemitteilung morgen Vormittag aktuell.
Ein Animationsfilm auf Grundlage des 3D-Stadtmodells, der den kompletten Einschwimmvorgang zeigt, ist ab sofort unter www.dresden.de/waldschloesschenbruecke abrufbar.

1. Dezember 2010
Die Bauleitung der Waldschlößchenbrücke hat uns soeben informiert, dass mit dem Probehub des Brückenbogens auf einen bis zwei Meter begonnen wurde. Sollte der Wind nicht zunehmen, beginnt der Hebevorgang für das Brückenmittelteil morgen. Voraussetzung dafür ist eine Windstärke unter vier. Nach dem Probeanheben werden die Messdaten ausgewertet und es folgen gegebenenfalls Nachjustierungen der Technik. Anschließend könnte das Anheben des Stromfeldes auf ca. zehn Meter Höhe fortgesetzt werden. Der Brückenbogen kommt dann auf eine Hilfskonstruktion, welche
die Brücke während des Verschubs auf der notwendigen Höhe hält.

30. November 2010
Der Aufbau und die Ausrüstung der zwei Litzentürme für das Anheben des Stromfeldes sind abgeschlossen. Die Litzenheber auf den Hubtürmen sind eingestellt und die Litzen (Stahlseile) in die Hubzylinder eingefädelt. Weitere Vorbereitungsarbeiten für das Probeanheben sind noch im Gange.
Die aktuelle Witterung beeinflusst die hydrologischen Daten. Ab sofort beginnt deshalb der ständige Abgleich der Wetter- und Wasserbedingungen. Insofern hat man heute auf das Probeanheben des Brückenbogens verzichtet. Es muss jetzt täglich neu entschieden werden, welche Arbeitsschritte ausgeführt werden können. Noch in dieser Woche werden die Pontons für das Einschwimmen erwartet.

29. November 2010:
Am Dienstag (1. Dezember 2010) Probehub an der Waldschlößchenbrücke geplant – Brückenmittelteil wird um etwa ein bis zwei Meter angehoben.
Heute wird der Hebevorgang für das Brückenmittelteil vorbereitet. Dafür werden die Litzenheber auf den Hubtürmen eingestellt und die Litzen (Stahlseile) in die Hubzylinder eingefädelt. Morgen erfolgt ein Probehub um ein bis zwei Meter. Wenn es dabei keine Probleme gibt, wird die Brücke am Mittwoch weiter angehoben. Voraussetzung ist dabei, dass die Windstärke 4 nicht überschritten wird. Leider ist der Probehub derzeit zeitlich nicht eingrenzbar. Ein Betreten der Baustelle ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

26. November 2010:
Die Schweiß- und Korrosionsschutzarbeiten an der Altstädter Vorlandbrücke werden fortgesetzt. Die Kragträger für die spätere Rad- und Gehbahn werden seitlich angeschweißt. Falls es die Witterung zulässt, gehen auch die Arbeiten zum Korrosionsschutz an den Schweißnähten sowohl auf der Altstädter als auch auf der Neustädter Seite weiter.

Vor dem bevorstehenden Verschub (Einschwimmen) des Brückenbogens finden noch Kontrollprüfungen der Schweißnähte des Stromfeldes statt.

Im Einschwimmbereich wird die Elbe vertieft. Nachdem am Montag, 22. November 2010 die Peilungsmessung des Elbgrundes erfolgt ist, werden derzeit noch Restbereiche auf die erforderliche Tauchtiefe ausgebaggert.

Der Aufbau und die Ausrüstung der zwei Litzentürme für das Anheben des Stromfeldes wird fortgeführt. Am Dienstag, 30. November 2010 ist das Probeanheben auf ca. einen bis zwei Meter Höhe geplant. Nach Auswertung der Messdaten und gegebenenfalls Nachjustierung der Technik wird am folgenden Tag das Anheben des Stromfeldes auf ca. zehn Meter Höhe fortgesetzt. Anschließend wird die Hilfskonstruktion, welche die Brücke während des Verschubs auf der notwendigen Höhe hält, unmittelbar auf der Verschubtechnik montiert. Danach soll dann das Stromfeld auf die vorbereitete Konstruktion abgesetzt und gesichert werden. Damit wären die Vorbereitungsarbeiten für den Verschub- und Einschwimmvorgang abgeschlossen.

Mitte nächster Woche wird die Ankunft der Pontons für das Einschwimmen erwartet. Diese werden gegenwärtig auf dem Wasserweg von England bzw. Belgien zur Einsatzstelle bugsiert.

Verschub und Einschwimmen sind in einem Faltblatt dargestellt, welches ab 6. Dezember 2010 in den Ortsämtern Altstadt, Neustadt und Loschwitz/Blasewitz, der Infostelle des Rathauses und vor Ort im Infopunkt Sudhausweg erhältlich ist

Tunnelbau und Straßenanschlüsse (Neustadtseite)

Auf der Stauffenbergallee werden die Bohrpfähle für die spätere Tunnelrampe zur weiteren Betonage vorbereitet. Das Segment 37 wird bewehrt und betoniert. Nachdem in der 47. KW die Bodenplatte des Segmentes 2 betoniert wurde, sind alle Bodenplatten für den Tunnel hergestellt. Ebenso wurde die Deckenplatte des Betriebsgebäudes in der 47. KW betoniert, so dass hier in der 48. KW ausgeschalt werden kann.

Quelle: Stadt Dresden

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